Bedarfsgerechter Ausbau der Kindertagesbetreuung in Volksdorf

Die nächste Sitzung des Planungsausschusses findet am Dienstag, den 5.September, um 18 Uhr im Bürgersaal des Bezirksamtes Wandsbek, Am Alten Posthaus 4, statt.

Unter Tagespunkt 6.2 geht es um die „Einrichtung einer öffentlich-rechtlichen Unterkunft an der Eulenkrugstraße (Flurstück 270)  – Beschluss der Bezirksversammlung vom 18.05.2017:

Folgender Beschluss wurde gefasst:

  1. Die Bezirksversammlung Wandsbek nimmt zur Kenntnis, dass zur Vermeidung von Engpässen in der ortsnahen Versorgung mit Kita-Plätzen, ein zusätzliches Angebot zur Kinderbetreuung geplant ist. Sollte es nicht möglich sein, die in Volksdorf vorhandenen Angebote der Kindertagesbetreuung dem steigenden Bedarf gerecht werdend auszubauen, so ist dieses sicherlich eine notwendige Maßnahme, insbesondere um Akzeptanzproblemen der Unterkunft vor Ort vorzubeugen. Grundsätzlich vertritt die Bezirksversammlung Wandsbek jedoch die Auffassung, dass die Integration der Kinder aus der geplanten örU an der Eulenkrugstraße in die etablierten Einrichtungen der Kindertagesbetreuung vor Ort dringend geboten ist, um eine gelingende Integration insgesamt zu gewährleisten. 
  2. Die zuständige Fachbehörde wird daher gebeten, das nachfrageorientierte System der Kindertagesbetreuung durch geeignete Steuerungsimpulse dahingehend zu ergänzen, dass der bedarfsgerechte Ausbau der Kindertagesbetreuung in Volksdorf außerhalb der örU an der Eulenkrugstraße stattfindet. 
  3. Die Bezirksverwaltung wird aufgefordert, den bedarfsgerechten Ausbau der Kindertagesbetreuung in Volksdorf zu unterstützen. 
  4. Die Bezirksversammlung Wandsbek nimmt die auf der öffentlichen Informationsveranstaltung am 10.5.17 geäußerten Bedenken hinsichtlich einer Umsetzung der vereinbarten Renaturierung des Flurstücks 270 der Gemarkung Volksdorf nach Beendigung der Unterkunft nach 15 Jahren sehr ernst. Sie wird sicherstellen, dass begleitend zum Bebauungsplan Volksdorf 46 mit den Eigentümern der Fläche ein städtebaulicher Vertrag abgeschlossen wird, in dem die Renaturierung des Flurstücks 270 verbindlich geregelt wird.

Stellungnahme der Behörde für Soziales, Arbeit, Familie und Integration:

An der Eulenkrugstraße in Hamburg-Volksdorf soll voraussichtlich bis Mai 2018 zunächst auf der Grundlage von § 246 Baugesetzbuch (BauGB) eine öffentlich-rechtliche Wohnunterkunft mit 260 Plätzen errichtet werden.

Parallel dazu wird das Bebauungsplanverfahren Volksdorf 46 betrieben, auf dessen Grundlage in dem Gebiet Buchenkamp/Eulenkrugstraße neben Wohnungsbau auch eine Kita ermöglicht werden soll, die jedoch frühestens bei Vorweggenehmigungsreife des Bebauungsplans realisiert werden kann. Geprüft wird derzeit die Option, die direkt angrenzende Kita Buchenkamp 10 zu vergrößern. In diesem Zuge wäre der Abriss des Bestandsgebäudes und ein Neubau erforderlich.

Bei einer Zahl von 260 Bewohnern in der Wohnunterkunft wird von mindestens 25 bis 30 Kindern im Kindergartenalter ausgegangen. Durch das bestehende Kita-Angebot in der Umgebung kann dieser Platzbedarf nicht gedeckt werden. Um den Kindern in der Wohnunterkunft bis zur Eröffnung der neuen Kita eine bestmögliche Förderung und Betreuung ermöglichen zu können, wird derzeit geprüft, inwieweit auf dem Unterkunftsgelände auf Basis von § 246 BauGB eine temporäre Kita realisiert werden kann. Möglichkeiten für die Integration dieser Kinder sind dabei selbstverständlich zu entwickeln. In diesem Zusammenhang wäre es z.B. sinnvoll, für den Betrieb einen in der Nachbarschaft aktiven Träger auszuwählen um damit schon auf diesem Weg Verbindungen in den Stadtteil herstellen zu können

Das Bezirksamt nimmt zu Punkt 4 des Petitums wie folgt Stellung:

Das Bezirksamt teilt die Zielsetzung, eine Renaturierung der fraglichen Teilflächen des Flurstückes 270 an der Eulenkrugstraße nach Beendigung der öffentlich-rechtlichen Unterbringung von Asylbegehrenden und Flüchtlingen verbindlich öffentlich-rechtlich abzusichern.

Nach dem Verursacherprinzip und den baurechtlichen Vorschriften ist hierfür vorrangig eine Verpflichtung des Verursachers des Eingriffes, also des Bauherrn und Trägers der öffentlich-rechtlichen Unterbringung Fördern und Wohnen zu begründen. Hierfür ist vorgesehen, eine entsprechende Rückbau- und Renaturierungsverpflichtung bereits im Rahmen der zeitnah angestrebten Genehmigung der öffentlich-rechtlichen Unterbringung vorzusehen. Eine vertragliche Verpflichtung Dritter, die nicht Verursacher des Eingriffes sind, soll aus rechtlichen Gründen nicht verfolgt werden.

 

 

 

MEHR WOHNUNGEN

Mit dem „Vertrag für Hamburg-Wohnungsneubau“ haben der Senat und die Bezirksämter vereinbart, den Wohnungsbau in der Stadt zu verstärken. Dazu stellen die Bezirke u.a. jährlich ein Wohnungsbauprogramm auf, mit dem Potenzialflächen identifiziert und Hinweise zur Mobilisierung gegeben werden.

Mit der „Wohnungsbaukonferenz 2017“ möchte das Bezirksamt Wandsbek allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den Akteuren der Wohnungswirtschaft die Möglichkeit geben, sich über aktuelle Fragestellungen der bezirklichen Planung, Nachverdichtung, ausgewählte Beispiele in Wandsbek und die Rahmenbedingungen der zukünftigen Wohnungsbauentwicklung zu informieren. Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff eröffnet die Wandsbeker Wohnungsbaukonferenz am

Montag, dem 4. September 2017, von 17  – 20  Uhr

im Bürgersaal Wandsbek,  Am Alten Posthaus 4 

Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure und Interessierte der Wohnungswirtschaft sind hierzu herzlich eingeladen.

Zum Abschluss der Veranstaltung werden in einer Podiumsdiskussion zum Thema „Chancen und Restriktionen von Innenentwicklung und Siedlungserweiterung“ die Möglichkeiten und Voraussetzungen einer Weiterentwicklung und Inwertsetzung städtischer Teilräume mit allen Referenten diskutiert und erörtert.

Weitere Informationen können unter http://www.hamburg.de/stadtplanung-wandsbek/ abgerufen werden.

 

Schulanfänger auf unseren Straßen

RÜCKSICHT NEHMEN !

 

In den kommenden Tagen werden unsere Schulanfänger eingeschult.

Diese Kinder sind auch „Verkehrsanfänger“ und mit ihrer Einschulung beginnt quasi auch ihre „Karriere“ als Verkehrsteilnehmer.

 

 

 

 

Besondere Gefahrenmomente für Schüler ergeben sich erfahrungsgemäß aus folgenden Verkehrssituationen:

–          Überhöhte Geschwindigkeit im Schulbereich

–          Missachtung des Rotlichts Ampeln

–          Fehlende oder unzureichende Sicherung der Kinder im PKW

–          Nichtbeachten des Vorrangs von Fußgängern an Fußgängerüberwegen

–          Verkehrswidriges Halten und Parken im Bereich von Kreuzungen und  Einmündungen im Schulumfeld (Sichtbehinderung).

Die Verkehrssicherheit für diese Kinder steht in den folgenden Tagen und Wochen für die Polizei besonders im Blickpunkt. Deshalb werden wieder Maßnahmen zur Schulwegsicherung im Bereich der Grundschulen durchgeführt.

Auch nach Ablauf dieser ersten Schulwochen wird die Polizei im Umfeld der Schulen tätig sein, um die Sicherheit des Verkehrs sicherzustellen.

Jedes Schulkind soll sicher zur Schule hin und auch wieder nach Hause zurückkommen.

Zum Schluss noch eine Botschaft der Polizei an alle Erwachsenen:   „Sie sind Vorbild für die Kinder. Beachten Sie die Verkehrsregeln und nehmen Sie Rücksicht auf Kinder. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit auf Hamburgs Straßen“.

Snack mol weder platt!

Moin, leve Lüüd,es klingt viel versprechend: „Hamburger Schüler sollen auch in Platt Abitur machen können“, schrieb das Hamburger Abendblatt am 7. März 2017 auf seiner Titelseite. Der Artikel begann mit „Ik heff mien Abi al in de Tasch“, und die Zeitung prognostizierte, dass im Schuljahr 2021/2022 erstmals Prüflinge ihren Abschluss im Fach Niederdeutsch ablegen können. Auch der „Handlungsplan Sprachenpolitik“ des Landes Schleswig-Holstein sehe vor, dass Niederdeutsch bis zum Abitur angeboten wird.

„Plattdüütsch wedder in Mood“, heißt es in derselben Zeitungsausgabe, und das bringt die Sache auf den Punkt. Dank EU-Charta, zahlreicher Initiativen und vielfältiger Angebote ist es gelungen, die Niederdeutsche Kultur mit neuem Leben zu füllen und wieder in unserem Alltag zu verankern. Kürzlich sah ich eine Vorstellung im Ohnsorg Studio, in der fast ausschließlich Flüchtlingskinder saßen. Es war eine pure Freude zu sehen, wie neugierig die Kinder auf die plattdeutsche Sprache reagieren und wie begeistert sie diese annehmen.

Das aktuell größte „Problem“ jedoch beschreibt Peer Marten Scheller, Sprecher des Plattdeutschen Rates für Hamburg: „Uns sind zwei Generationen weggebrochen“. Gemeint sind die heutigen Generationen 25 plus und 50 plus. Alles rund um die Themen Heimat, Herkunft, regionale Besonderheiten usw. war während deren Jugend oftmals einfach „uncool“, „ne olle Kamelle“ oder schien „braun gefärbt“ zu sein. Auch die plattdeutsche Sprache hat darunter mächtig gelitten. Das ist nun hoffentlich bald vorbei, denn endlich finden die Menschen wieder zu einem unverkrampftem, selbstbewussten, lebendigen und gar nicht musealen Umgang mit der eigenen Kultur und Identität. Natürlich immer im Kontext zur gesellschaftlichen Vielfalt, geprägt von respektvollem Miteinander im interkulturellen Zusammenleben!

Parallel zur Globalisierung hat sich der Trend zur Regionalisierung entwickelt, aus der Anonymität heraus suchen viele Menschen wieder nach ihren Wurzeln, wärmen sich an Bekanntem und beschäftigen sich mit Dingen, die man noch verstehen und überblicken kann. Also das, was vor der eigenen Haustür passiert. In diesem Sinne ist mir nicht bange, dass immer mehr Menschen sich für die Regionalsprache begeistern und die Reize und den Wohlklang des Plattdeutschen wieder entdecken. Die „2. Plattdeutschen Kulturtage“ bieten ein wunderbares Forum dafür! Dat is allerbesten Kraam! Viel Freude und Inspiration wünscht Ihnen

Ihr Michael Lang

(Schirmherr

der 2. Plattdeutschen

Kulturtage in Hamburg)

 

Platt in Volksdorf

Do., 28. Sept. 19.00 Uhr: Eröffnungsveranstaltung im Festsaal des Walddörfer Sportvereins, Halenreie 32-34

Fr., 29. Sept. 20.00 Uhr: Erzählung – Heinz Tiekötter
in der Schulkate, Im Alten Dorfe 60

Fr., 29. Sept. 20.00 Uhr: Musik – Otto Groote und Ensemble
in der KunstKate, Eulenkrugstraße 60

So., 1. Okt. 15.00 Uhr: Führung durch das Museumsdorf op Platt im Museumsdorf

Mo., 2. Okt. 18.00 Uhr: Film – „4 Stunden von Elbe 1“ – Helga Feddersen (Teil 1)
in der Räucherkate, Claus-Ferck-Str. 43

Di., 3. Okt. 18.00 Uhr: Film – „4 Stunden von Elbe 1“ – Helga Feddersen (Teil 2)
in der Räucherkate

Do., 5. Okt. 18.30 Uhr: Vortrag – „Missingsch“ – von Dr. phil. Viola Wilcken
in der Räucherkate, Claus-Ferck-Str. 43

Do., 5. Okt. 19.00 Uhr: Musik undErzählung – Jan Graf im Wagnerhof, Museumsdorf

Fr., 6. Okt. 15.00 Uhr: Führung durch das Museumsdorf op Platt im Museumsdorf

Weitere Termine finden Sie im Programmheft (oben, Titel einfach anklicken)

39.Stadtteilfest Volksdorf

Gute Stimmung auch ohne PARTY-TRUCK

Volksdorf feiert vom 1. bis zum 3.September

 

Dieser Sommer war nicht wirklich schön. Deshalb freuen wir uns umso mehr auf das 39.Volksdorfer Stadtteilfest, das am Freitag, den 1.September, um 15:30 Uhr durch Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch, unseren „Waldherrren 2017“, auf der Fest-Bühne (an der Biegung Weiße Rose) mit Freibier eröffnet wird. Mit dabei sind Lehrerin Marianne Steinfeld und ihre „Eulenspatzen“, die den Senator mit fröhlichen Liedern begrüßen. Weiterlesen

Volksdorfer Zeitung – September 2017

Inhalt: 

Das 39.Stadtteilfest – Volksdorf feiert vom 1. bis 3.September,  Open-Air-Konzert und Open-Air-Film „LaLaLand“ auf dem Wochenmarkt-Areal, Nachbarn, Gelungener Bürger-Dialg, Begegnung mit dem Fremden, Flohmärkte in Volksdorf, Viel los in der KunstKate, Der eine sucht – der andere hat:  Viele private Kleinanzeigen und anderes mehr.

 

 

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VOLKSDORFER  ZEITUNG

Wir erklären Nachbarschaft und geben Orientierung