WOCHENMARKT WIRD SANIERT

Hervorgehoben

Es werden rund 2,5 Millionen Euro investiert

Das ist eine gute Nachricht: SPD und GRÜNE haben in Bürgerschaft und Bezirk einen Antrag formuliert, der eine Grundsanierung des weit über unsere Stadtteilgrenzen hinaus beliebten Wochenmarktes vorsieht.

Mit einem Antrag im Wirtschaftsausschuss der Bürgerschaft, der am 23. November abgestimmt wird, ist es möglich, dass vorhandene Straßensanierungsmittel für die Instandsetzung des Marktplatzes (der ja außer an Markttagen auch als Parkplatz genutzt wird), verwendet werden können. Rund 2,5 Millionen Euro sollen dafür investiert werden.

Wie wir wiederholt berichtet hatten, gibt es seit Jahren  Beschwerden der Marktbeschicker über den Platzzustand und insbesondere über die Stromversorgung. Mit der von den beiden Wahlkreisabgeordneten Andreas Dressel (SPD) und Christiane Blömeke (Grüne) gemeinsam mit den Bezirksfraktionen angestoßenen Initiative wird dieses Projekt jetzt endlich angepackt.

Flankiert wird es mit einer Initiative zur Stärkung des Managements des öffentlichen Raumes im Bezirksamtes, der diese und andere Projekte abarbeiten muss und der stark belastet ist. Hier wird die Landesebene dem Bezirk verstärkt unter die Arme greifen, damit andere beschlossene Projekte des Bezirks durch das Projekt Volksdorfer Wochenmarkt nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Das Marktprojekt in Volksdorf geht nach dem Startschuss im Wirtschaftsausschuss in die weitere Planung, die mit einer breiten Bürgerbeteiligung begleitet und bis 2019 abgeschlossen sein soll. Danach ist der Baubeginn geplant, die aktuell prekäre Stromversorgung des Marktes wird bis dahin mit mobilen Stromkästen unterstützt.

Andreas Dressel: „Der Volksdorfer Wochenmarkt ist einer der beliebtesten hamburgweit, für die ortsnahe Versorgung von größter Bedeutung und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Insofern ist es richtig und wichtig, dass wir in seine Zukunft investieren. Ich freue mich, dass wir jetzt mit Unterstützung des Bezirksamtes und der Bezirkskoalition endlich einen Weg gefunden haben, eine umfassende Grundsanierung des Platzes zu initiieren und nicht nur ein paar Stromkästen in Ordnung zu bringen. Der Antrag ist ein weiterer Beleg, wie sehr wir in den Hamburger Nordosten und seine Infrastruktur investieren.“

Christiane Blömeke, stv. Fraktionsvorsitzende der Grünen und Wahlkreisabgeordnete: „Der beliebte Volksdorfer Wochenmarkt leidet seit langer Zeit unter miserablen Platzbedingungen und einer schwierigen Stromversorgung, die für die Stände nicht mehr zuverlässig funktioniert. Nun machen wir den Weg frei für eine komplette Grundsanierung und sichern damit die Zukunft des Wochenmarktes, der eine nicht weg zu denkende Institution in Volksdorf ist und viele Menschen auch aus den umliegenden Stadtteilen anlockt. Ein wichtiger Aspekt dieser Maßnahme ist für uns auch, dass die Marktbeschicker mit dieser umfassenden Sanierung Planungssicherheit für die Zukunft erhalten“.

Keine zusätzliche Gebühr !

Hervorgehoben

Nach der positiven Entwicklung der Steuereinnahmen hatte der Senat in der vergangenen Woche angekündigt, den städtischen Anteil für die geplante Sauberkeitsoffensive sehr deutlich zu erhöhen. Die Prüfungen und Gespräche haben ergeben, dass die Maßnahmen in Gänze aus städtischen Mitteln finanzierbar sind und deshalb auf die Erhebung einer Gebühr verzichtet werden kann. Die Sauberkeitsoffensive startet wie geplant – und ohne – Abstriche zum 1. Januar 2018.

Jens Kerstan, Umweltsenator, erklärt dazu: „Wir wollen dafür sorgen, dass sich die Sauberkeit in Hamburg sichtbar verbessert, dass Straßen, Parks und Plätze sauberer werden. Und zwar nicht nur im Zentrum, sondern in allen Stadtteilen und vor allem dauerhaft. Sauberkeit ist eine Frage der Lebensqualität und auch der sozialen Gerechtigkeit – nicht alle Menschen haben eigene Gärten oder Balkone, deshalb müssen Straßen, Parks und Plätze trotz der Verdichtung unserer Stadt sauber und lebenswert bleiben.

SPD-Fraktionschef Andreas Dressel: „Die Sauberkeitsoffensive wird gleichwohl ohne Abstriche gestartet und realisiert, dieses Versprechen wollen und müssen wir einhalten – gerade gegenüber den Stadtteilen, die auf diese Reinigungsleistung der Stadt und eine Verbesserung des Erscheinungsbildes angewiesen sind.“

Was läuft in Volksdorf?

Für HEUTE, Montag den 13.November 2017, hat die CDU zu einer Bürgerdiskussion in die Räucherkate eingeladen. Um 19:30 Uhr geht es los.

Thilo Kleibauer (CDU) geht es u.a. um folgende Themen:

Klarheit für Bürgerservice in Volksdorf gefordert

„Trotz des großen Protestes vor Ort will das Bezirksamt das Kundenzentrum Walddörfer Anfang 2018 schließen. Zum Ausgleich hatte die rot-grüne Koalition den Einsatz eines mobilen Bürgerservices in der neuen Volksdorfer Bücherhalle versprochen. Allerdings sind die Details dieser Ersatzlösung noch völlig unklar und die Überlegungen laut Senatsantworten noch gar nicht abgeschlossen.

Daher haben wir uns jetzt in der Bezirksversammlung für klare Mindeststandards eingesetzt und unter anderem gefordert, dass das mobile Kundenzentrum mindestens an zwei Wochentagen verfügbar ist, dass ein lückenloser Übergang stattfindet, dass die Öffnungstage spätestens im Dezember bekanntgegeben werden und dass die Bezirksversammlung künftig über alle Angebotsveränderungen beim Bürgerservice vorab informiert wird.
Es bleibt aus meiner Sicht völlig unverständlich, dass der Bezirk Wandsbek den traditionell dezentralen Bürgerservice vor Ort deutlich schwächt. Aber gerade daher werden wir sehr aufmerksam verfolgen, wie es mit der versprochenen mobilen Lösung weitergeht, die insbesondere für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen verlässlich Bestand haben muss.

Neues vom Buchenkamp

In einer aktuellen Mitteilung hat das Bezirksamt jetzt mitgeteilt, dass ein Teil der Flächen am Ferck’schen Hof nun an einen Bauträger aus Henstedt-Ulzburg weiterverkauft wurde. Der neue Grundeigentümer soll demnach auch die Kosten für Bebauungsplanverfahren und Gutachten übernehmen. Diese Nachricht erhöht kaum die Transparenz und das Vertrauen in die Abläufe der Planungen und Verhandlungen an dieser Stelle. Ich habe daher zum aktuellen Planungsstand eine erneute Kleine Anfrage eingereicht, deren Antwort noch nicht vorliegt“.

Restmülltonnen verkleinern, Gebühren sparen

Die Abfallentsorgung durch die Stadtreinigung Hamburg wird für die Haushalte gebühren- freundlicher und in bestimmten Fällen günstiger.

Das geht aus einer Entscheidung hervor, die der Hamburger Senat heute zur so genannten Abfallbehälternutzungsverordnung getroffen hat.

 

Sinn der Änderung ist es, Anreize für Privathaushalte zu schaffen, Wertstoffe verstärkt getrennt zu sammeln. Dies geschieht durch die Reduzierung des Restmüllbehälter-Volumens (schwarze Tonne) und eine entspre­chende Verringerung der Gebühren.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Das geringste mögliche Volumen der schwarzen Tonne wird von 30 Liter auf 15 Liter pro Woche und Haushalt gesenkt.
  • Haushalte, die den Müll sehr gut trennen und somit wenig Abfall produzieren und auch Ein-Perso­nen-Haushalte werden damit durch eine geringere Gebühr belohnt. Für Einzelhausbewohner wird dieses Mindestvolumen durch eine 4-wöchige Leerung einer 60-Liter-Tonne möglich (60:4=15 Liter). Je nach Größe der Mülltonnen können damit etwa 2 bis 3 Euro pro Haushalt und Mo­nat gespart werden.
  •  Wenn Sie eine 14-tägige Müllabfuhr vereinbart haben, vermindert sich die Müllgebühr generell um ca. 8 Prozent.

Altbaugrundstücke, in denen es aus Platzmangel keine Restmülltonnen geben kann, können jetzt leichter entsorgt werden, da auch weiter entfernt liegende Grundstücke einbezogen werden dür­fen. Dies erweitert die Möglichkeiten, Lösungen für die Abschaffung der „Rosa Säcke“ zu finden und damit die Sauberkeit der Stadt zu verbessern.

So hat Volksdorf gewählt ….

Die Bundestagswahl 2017 ist abgeschlossen, die vorläufigen offiziellen Ergebnisse liegen vor.

Bei einer bundesweiten Wahlbeteiligung von 76,2 Prozent (2013: 71,5 Prozent) haben die

CDU 26,8 % (2013: 34,1 %)
SPD 20,5 % (2013: 25,7 %)
AfD 12,6 % (2013: 4,7 %)
FDP 10,7 % (2013: 4,8 %)
DIE LINKE 9,2 % (2013: 8,6 %)
GRÜNE 8,9 % (2013: 8,4 %)
CSU 6,2 % (2013: 7,4 %)
Sonstige 5,0 % (2013: 6,2 %)

aller gültigen Zweitstimmen erhalten.

Es gab gravierende Veränderungen, die eine neu zu wählende Koalition wahrscheinlich machen.

Wie hat VOLKSDORF gewählt? Hier die offiziellen vorläufigen Werte:

Und dies sind die Veränderungen zur Bundestagswahl 2013:

Die Wahlbeteiligung in Volksdorf stieg um 2,8 Prozent.

Die SPD verlor hier 8,6 Prozent der Zweitstimmen, die CDU verlor 7,6 Prozent.

Gewinner waren in Volksdorf die FDP mit plus 8,6 Prozent, die Grünen mit plus 4,1 Prozent und die Linken mit plus 2,5 Prozent.

Am Sonntag zur Bundestagswahl

Am kommenden Sonntag, den 24. September, wird der 19. Deutsche Bundestag gewählt. Von den rund 1,3 Millionen Hamburger Wahlberechtigten haben bereits etwa 360.000 (rd. 28 Prozent) Briefwahl beantragt, so viele wie noch nie zuvor. Ob dies auch einen Anstieg der Wahlbeteiligung (2013: 70, 3 Prozent) bedeutet, wird sich erst am Ende des Wahltages zeigen. Bereits jetzt ist aber feststellbar, dass die Anzahl der im Ausland lebenden Deutschen, die sich in das Hamburger Wählerverzeichnis eintragen lassen haben, deutlich von 2.328 (2013) auf aktuell 4.456 gestiegen ist.

Die Wahl wird an der Urne entschieden   –  JEDE STIMME ZÄHLT !

Briefwahl

Wer jetzt noch Briefwählen möchte, muss sich allerdings beeilen. Der Antrag kann nur noch bis Freitag, 18 Uhr gestellt werden – am besten direkt in der zuständigen bezirklichen Wahldienststelle und dort auch gleich vor Ort per Brief wählen.

Wichtig: Der rote Wahlbrief muss bis spätestens am Wahlsonntag (24. September) um 18 Uhr bei der Kreiswahlleitung eingegangen sein. Rote Wahlbriefe spätestens bis Mittwochabend (20. September) in die Post geben, ab Donnerstag (21. September) möglichst direkt im Bezirksamt abgeben oder in den Briefkasten vom Bezirksamt einwerfen.

Krank am Wahlsonntag?

Bei plötzlicher Erkrankung kann Briefwahl auch noch am Wahlsonntag bis 15 Uhr beantragt werden: Mit dem vorausgefüllten Antrag, aus der Wahlbenachrichtigung, kann auch eine Person zur Abholung der Wahlunterlagen bevollmächtigt werden: einfach unterschreiben und Bescheinigung über Krankenhausaufenthalt bzw. ärztliches Attest beifügen oder die plötzliche Erkrankung auf andere Weise glaubhaft machen. Die bevollmächtigte Person holt dann die Unterlagen in der Wahldienststelle ab und bringt anschließend den Wahlbrief bis 18 Uhr zur Kreiswahlleitung (Hausanschrift auf dem roten Wahlbrief).

Barrierefrei wählen

Die Anzahl der Wahllokale mit barrierefreiem Zugang konnte im Vergleich zur Bürgerschaftswahl 2015 um 41 auf 223 gesteigert werden. Ist das eigene Wahllokal nicht barrierefrei, kann mit dem Wahlschein aus den Briefwahlunterlagen in jedem Wahllokal des Wahlkreises gewählt werden. Alle Wahlberechtigten haben so die Möglichkeit, in einem barrierefreien Wahllokal zu wählen.

Auch zu dieser Wahl stellt der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V. (www.bsvh.org) Stimmzettelschablonen zur Verfügung. Blinde und sehbehinderte Wählerinnen und Wähler können die Stimmzettelschablonen sowie die Informationen zur Bundestagswahl auf Audio-CDs beim Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V. (BSVH) unter Telefon 040-209 404-0 oder per E-Mail an info@bsvh.org  kostenlos anfordern.

„Dass Menschen mit Seheinschränkung unabhängig und geheim wählen können, ist die Grundvoraussetzung für eine inklusive Gesellschaft“, erklärt Heiko Kunert, Geschäftsführer beim BSVH. „Nur so können sie wie jeder andere Bundesbürgerin und jede andere Bundesbürger ihre politischen Interessen eigenständig vertreten.“ Die amtlichen Stimmzettel haben in der rechten oberen Ecke ein Loch. Dieses ist auf allen Stimmzetteln an gleicher Stelle angebracht, so dass keine Rückschlüsse auf die wählenden Personen möglich sind. Das Loch ist für den Einsatz des Stimmzettels bei den Stimmzettelschablonen gedacht. Beim Einlegen des Stimmzettels in die Schablone kann die blinde oder sehbehinderte Person ertasten, ob sie den Stimmzettel richtig mit der Vorderseite nach oben eingelegt hat.

Bei Fragen: Wahl-Hotline – 115

Wahlbenachrichtigung verlegt? Kein Problem. Man kann auch ohne Wahlbenachrichtigung mit seinem Personalausweis wählen. Welches Ihr Wahllokal ist und alle anderen Fragen zur Wahl beantwortet auch am Wahlwochenende jeweils von 8 Uhr bis 18 Uhr der Telefonische Hamburg-Service unter Telefon: 115.

Öffentliche Auszählung der Stimmzettel

Jede interessierte Person kann bei der Auszählung der Stimmzettel im Wahllokal dabei sein. Die Ergebnisermittlung darf aber nicht beeinträchtigt oder gestört werden. Die ehrenamtlichen Wahlvorstände zählen die Stimmzettel aus und entscheiden in Zweifelsfällen über die Gültigkeit der Stimmen.

Das vorläufige amtliche Endergebnis

Die ehrenamtlichen Wahlvorstände zählen ab 18 Uhr die Stimmzettel aus. Dabei gilt der Grundsatz: Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Das Ergebnis aus dem Wahlbezirk gibt der Vorstand telefonisch an die Annahmestelle der Kreiswahlleitung durch und wird dort in das elektronische Erfassungssystem eingegeben, das nur über das Intranet der Freien und Hansestadt Hamburg erreichbar ist und keine Verbindung zum Internet hat. Die Wahlunterstützungssoftware läuft auf Servern, die von Dataport betrieben werden, dem vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifizierten IT-Dienstleister Hamburgs. Die Ergebnisse aus den einzelnen Wahlbezirken werden kurz nach der Eingabe als Kopie im Internet präsentiert.

So kann die Entwicklung im Internet mitverfolgt werden: www.bundestagswahl-hh.de – die Präsentation wird am Wahltag ab ca. 19 Uhr publiziert. Präsentationen zurückliegender Wahlen können unter www.wahlen-hamburg.de/ abgerufen werden.

Das vorläufige amtliche Endergebnis gibt der Landeswahlleiter  bekannt, wenn alle Urnenwahllokale und Briefwahlbezirke die Stimmzettel ausgezählt haben.

Mit dem Bundesergebnis und damit der vorläufigen Gesamtverteilung von Sitzen auf Hamburger Be­werberinnen und Bewerber ist voraussichtlich in den frühen Morgenstunden des 25. September zu rechnen. Der Bundeswahlleiter stellt dieses vorläufige Ergebnis nach Feststellung in sein Internetangebot: www.bundeswahlleiter.de.

 

Vormerken: Es geht um den Buchenkamp

Öffentliche Anhörung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens Volksdorf 46

Der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens Volksdorf 46 (Buchenkamp/Eulenkrugstraße) über eine mögliche Bebauung am Buchenkamp ein. 

Durch den Bebauungsplan sollen auf bislang landwirtschaftlich genutzten Flächen am Buchenkamp die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung von Wohnbauten, einer Kindertagesstätte und einer Dementenwohneinrichtung geschaffen werden. Es ist vorgesehen an der Eulenkrugstraße außerdem die öffentlich-rechtliche Unterbringung für Flüchtlinge über eine befristete Festsetzung im Bebauungsplan zu sichern.

Bei der öffentlichen Anhörung wird unter anderem auch den Naturschutzverbänden Gelegenheit gegeben,  ihre Hinweise und Standpunkte zur Planung vorzutragen. Außerdem soll ein möglicher Betreiber der geplanten Dementenwohneinrichtung sein Konzept vorzustellen.

Die Veranstaltung findet statt am:

Montag, 18. September 2017, um 18.00 Uhr

in der Aula des Walddörfer-Gymnasiums

Im Allhorn 47

Bedarfsgerechter Ausbau der Kindertagesbetreuung in Volksdorf

Die nächste Sitzung des Planungsausschusses findet am Dienstag, den 5.September, um 18 Uhr im Bürgersaal des Bezirksamtes Wandsbek, Am Alten Posthaus 4, statt.

Unter Tagespunkt 6.2 geht es um die „Einrichtung einer öffentlich-rechtlichen Unterkunft an der Eulenkrugstraße (Flurstück 270)  – Beschluss der Bezirksversammlung vom 18.05.2017:

Folgender Beschluss wurde gefasst:

  1. Die Bezirksversammlung Wandsbek nimmt zur Kenntnis, dass zur Vermeidung von Engpässen in der ortsnahen Versorgung mit Kita-Plätzen, ein zusätzliches Angebot zur Kinderbetreuung geplant ist. Sollte es nicht möglich sein, die in Volksdorf vorhandenen Angebote der Kindertagesbetreuung dem steigenden Bedarf gerecht werdend auszubauen, so ist dieses sicherlich eine notwendige Maßnahme, insbesondere um Akzeptanzproblemen der Unterkunft vor Ort vorzubeugen. Grundsätzlich vertritt die Bezirksversammlung Wandsbek jedoch die Auffassung, dass die Integration der Kinder aus der geplanten örU an der Eulenkrugstraße in die etablierten Einrichtungen der Kindertagesbetreuung vor Ort dringend geboten ist, um eine gelingende Integration insgesamt zu gewährleisten. 
  2. Die zuständige Fachbehörde wird daher gebeten, das nachfrageorientierte System der Kindertagesbetreuung durch geeignete Steuerungsimpulse dahingehend zu ergänzen, dass der bedarfsgerechte Ausbau der Kindertagesbetreuung in Volksdorf außerhalb der örU an der Eulenkrugstraße stattfindet. 
  3. Die Bezirksverwaltung wird aufgefordert, den bedarfsgerechten Ausbau der Kindertagesbetreuung in Volksdorf zu unterstützen. 
  4. Die Bezirksversammlung Wandsbek nimmt die auf der öffentlichen Informationsveranstaltung am 10.5.17 geäußerten Bedenken hinsichtlich einer Umsetzung der vereinbarten Renaturierung des Flurstücks 270 der Gemarkung Volksdorf nach Beendigung der Unterkunft nach 15 Jahren sehr ernst. Sie wird sicherstellen, dass begleitend zum Bebauungsplan Volksdorf 46 mit den Eigentümern der Fläche ein städtebaulicher Vertrag abgeschlossen wird, in dem die Renaturierung des Flurstücks 270 verbindlich geregelt wird.

Stellungnahme der Behörde für Soziales, Arbeit, Familie und Integration:

An der Eulenkrugstraße in Hamburg-Volksdorf soll voraussichtlich bis Mai 2018 zunächst auf der Grundlage von § 246 Baugesetzbuch (BauGB) eine öffentlich-rechtliche Wohnunterkunft mit 260 Plätzen errichtet werden.

Parallel dazu wird das Bebauungsplanverfahren Volksdorf 46 betrieben, auf dessen Grundlage in dem Gebiet Buchenkamp/Eulenkrugstraße neben Wohnungsbau auch eine Kita ermöglicht werden soll, die jedoch frühestens bei Vorweggenehmigungsreife des Bebauungsplans realisiert werden kann. Geprüft wird derzeit die Option, die direkt angrenzende Kita Buchenkamp 10 zu vergrößern. In diesem Zuge wäre der Abriss des Bestandsgebäudes und ein Neubau erforderlich.

Bei einer Zahl von 260 Bewohnern in der Wohnunterkunft wird von mindestens 25 bis 30 Kindern im Kindergartenalter ausgegangen. Durch das bestehende Kita-Angebot in der Umgebung kann dieser Platzbedarf nicht gedeckt werden. Um den Kindern in der Wohnunterkunft bis zur Eröffnung der neuen Kita eine bestmögliche Förderung und Betreuung ermöglichen zu können, wird derzeit geprüft, inwieweit auf dem Unterkunftsgelände auf Basis von § 246 BauGB eine temporäre Kita realisiert werden kann. Möglichkeiten für die Integration dieser Kinder sind dabei selbstverständlich zu entwickeln. In diesem Zusammenhang wäre es z.B. sinnvoll, für den Betrieb einen in der Nachbarschaft aktiven Träger auszuwählen um damit schon auf diesem Weg Verbindungen in den Stadtteil herstellen zu können

Das Bezirksamt nimmt zu Punkt 4 des Petitums wie folgt Stellung:

Das Bezirksamt teilt die Zielsetzung, eine Renaturierung der fraglichen Teilflächen des Flurstückes 270 an der Eulenkrugstraße nach Beendigung der öffentlich-rechtlichen Unterbringung von Asylbegehrenden und Flüchtlingen verbindlich öffentlich-rechtlich abzusichern.

Nach dem Verursacherprinzip und den baurechtlichen Vorschriften ist hierfür vorrangig eine Verpflichtung des Verursachers des Eingriffes, also des Bauherrn und Trägers der öffentlich-rechtlichen Unterbringung Fördern und Wohnen zu begründen. Hierfür ist vorgesehen, eine entsprechende Rückbau- und Renaturierungsverpflichtung bereits im Rahmen der zeitnah angestrebten Genehmigung der öffentlich-rechtlichen Unterbringung vorzusehen. Eine vertragliche Verpflichtung Dritter, die nicht Verursacher des Eingriffes sind, soll aus rechtlichen Gründen nicht verfolgt werden.

 

 

 

MEHR WOHNUNGEN

Mit dem „Vertrag für Hamburg-Wohnungsneubau“ haben der Senat und die Bezirksämter vereinbart, den Wohnungsbau in der Stadt zu verstärken. Dazu stellen die Bezirke u.a. jährlich ein Wohnungsbauprogramm auf, mit dem Potenzialflächen identifiziert und Hinweise zur Mobilisierung gegeben werden.

Mit der „Wohnungsbaukonferenz 2017“ möchte das Bezirksamt Wandsbek allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den Akteuren der Wohnungswirtschaft die Möglichkeit geben, sich über aktuelle Fragestellungen der bezirklichen Planung, Nachverdichtung, ausgewählte Beispiele in Wandsbek und die Rahmenbedingungen der zukünftigen Wohnungsbauentwicklung zu informieren. Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff eröffnet die Wandsbeker Wohnungsbaukonferenz am

Montag, dem 4. September 2017, von 17  – 20  Uhr

im Bürgersaal Wandsbek,  Am Alten Posthaus 4 

Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure und Interessierte der Wohnungswirtschaft sind hierzu herzlich eingeladen.

Zum Abschluss der Veranstaltung werden in einer Podiumsdiskussion zum Thema „Chancen und Restriktionen von Innenentwicklung und Siedlungserweiterung“ die Möglichkeiten und Voraussetzungen einer Weiterentwicklung und Inwertsetzung städtischer Teilräume mit allen Referenten diskutiert und erörtert.

Weitere Informationen können unter http://www.hamburg.de/stadtplanung-wandsbek/ abgerufen werden.