SCHON MEHR ALS 6.000 UNTERSCHRIFTEN !

BÜRGER FORDERN ERHALT DES KUNDENZENTRUMS AM U-BAHNHOF VOLKSDORF

Täglich tragen sich viele Menschen in die Unterschriftenlisten ein, die in Geschäften, bei der HASPA, der DEUTSCHEN BANK, bei SIMON und anderen Einrichtungen ausliegen. Es geht um den Erhalt unseres Kundenzentrums am U-Bahnhof Volksdorf, das zum Januar 2018 geschlossen werden soll.

Dieses Kundenzentrum versorgt 50.000 Bürger in den Walddörfern, darunter viele mobilitätseingeschränkte Senioren.

Doch, der Senat will unser Kundenzentrum schließen. Der Grund: zu wenig Personal, zu wenig Geld für die Bürger dieser Stadt.
SPD und GRÜNE haben sich einstimmig „gegen einen Antrag zum Erhalt des Kundenzentrums“ ausgesprochen.
Das schafft Verdruss und Unverständnis, führt zu Hilflosigkeit und Wut.

Für die marode HSH Nordbank ist Geld da: konkretes Risiko mindestens 10 Milliarden Euro.
Für den jährlichen Unterhalt der „ELPHI“ ist Geld da: jährlich 8 Millionen.
Diese Liste lässt sich fortsetzen.

Was ist mit den Bürgern, die diesen Senat gewählt haben? Wo bleibt die immer betonte „Service-Freundlichkeit“ der Behörden? Was ist mit Verwaltungsnähe und ehrlichem Bürger-Dialog?

In 32 Monaten ist Bürgerschaftswahl. SENAT, SPD, GRÜNE, und Verwaltung sind dringend gefordert, den Mietvertrag um weitere fünf Jahre zu verlängern und die Zahl der Verwaltungsmitarbeiter zu erhöhen.

PS:
Finanzsenator Peter Tschentscher hat gestern die Ergebnisse der aktuellen Steuerschätzung für Hamburg vorgestellt.
Nach den Prognosen der Finanzbehörde kann die Stadt in den Jahren – bis 2021 – weiterhin mit einem Anstieg der Steuererträge rechnen.
Abweichung der Steuerschätzung vom November 2016 für das Jahr 2017 : ein PLUS von 399 Millionen, Abweichung gegenüber der aktuellen Haushalts-und Finanzplanung: PLUS 769 Millionen Euro.