BERGSTEDT: Senator-Neumann-Haus feiert

Alles Gute, altes Haus!

Seit 60 Jahren bietet das Wohn-Angebot in Hamburg-Bergstedt Menschen mit Körperbehinderungen und neurologischen Erkrankungen einen Ort zum selbstbestimmten Leben.

Wenn es einen Urstoff des Unternehmens „Sozialkontor“ gäbe, würde er Senator-Neumann-Haus (kurz: SNH) heißen. Eröffnet 1962, war das Wohn-Angebot für Menschen mit Behinderung, die einen hohem Assistenzbedarf benötigten, das erste seiner Art in Hamburg – und ein Vorreiter in der gesamten Bundesrepublik. »Bis dahin war es üblich, dass Menschen mit Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Körperbehinderungen wie Querschnittslähmung dauerhaft im Krankenhaus lebten oder von Angehörigen versorgt wurden«, sagt Heinz Renno, Leiter Personal & Ausbildung des Sozialkontors.

Erklärtes Ziel der Einrichtung: Menschen mit komplexen Behinderungen ein Zuhause bieten, in dem sie so selbstbestimmt wie möglich leben können. Damit das gelingt, arbeiten Fachkräfte aus den Bereichen Pflege, Pädagogik und Therapie im Senator-Neumann-Haus in multiprofessionellen Teams zusammen.

Senator-Neumann-Haus: Sommerfest zum 60. Jubiläum

Heute verfolgt das Senator-Neumann-Haus in Bergstedt einen ressourcenorientierten Ansatz, bei dem je nach Interesse der Menschen mit Behinderung – etwa in puncto Arbeit, Mitbestimmung und persönlicher Entfaltung – die erforderliche Kompetenz vermittelt oder Assistenz geleistet wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Person das umfassende Assistenzangebot für einen begrenzten Zeitraum in Anspruch nimmt oder dauerhaft im Senator-Neumann-Haus wohnt.

Zum 60. Jubiläum des Senator-Neumann-Hauses ist am 1. Juli ein Sommerfest für die Nutzer und ihre Angehörigen, Gäste, Nachbarn, Förderer sowie Mitarbeitende geplant. Auf dem Programm stehen neben Live-Musik und Walking-Acts die Ausstellung » Crayse Picture« des Hausbewohners Niels ter Heide sowie ein Rückblick auf die Geschichte der Einrichtung.

 

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