Kundenzentren stellen sich neu auf

„Weiterhin bürgernah vor Ort“

Hamburgs Kundenzentren starten im kommenden Jahr mit neuer Organisationsform und neuem Namen. Damit sollen das Niveau der Services für die Hamburger noch weiter verbessert sowie digitale und ortsnahe Angebote künftig stärker miteinander verzahnt werden. Die bisherigen Kundenzentren für das Einwohnermeldewesen sowie für Ausländerangelegenheiten werden organisatorisch bei der für die Bezirke zuständen Behörde (BWFGB) angebunden. Alle Bezirksamtsleitungen sind über einen Verwaltungsrat in die künftige Ausrichtung der Serviceangebote eingebunden. Zudem soll das erfolgreiche Sonderkundenzentrum Hamburg City in zentraler Innenstadtlage temporär fortgeführt werden.  Dort will man weitere, neue Dienstleistungsangebote unkompliziert erproben.

Mit dem neu aufgestellten Hamburg Service soll bei immer mehr digitalen Dienstleistungsangeboten der Hamburgischen Verwaltung ein zuverlässiger Servicestandard  – überall in der Stadt – garantiert werden, das schnelle Terminverfügbarkeit, kurze Wartezeiten und einfache und gut verständliche Service-Angebote miteinander verzahnt. Die Kundenzentren bleiben als Hamburg Service vor Ort ein bürgernaher Raum für individuelle Beratung und Verwaltungsdienstleistungen im gesamten Stadtgebiet. Zusammen mit dem digitalen Serviceportal Hamburg Service und der telefonischen Beratung unter der Behördennummer 115 bilden diese drei Säulen Anlaufstellen auf verschiedenen Plattformen. Ziel ist es, dass alle Menschen in Hamburg die sie betreffenden Verwaltungsdienstleistungen schnell und möglichst niedrigschwellig wahrnehmen können – ob vor Ort, telefonisch oder künftig immer mehr digital.

Auf Anfrage ob das mobile Kundenzentrum in Volksdorf dauerhaft erhalten bleibt, teilte uns die Pressesprecherin der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) mit: 

Es ist derzeit nicht geplant, die bestehende Standortstruktur der Kundenzentren zu verändern. Auch in Volksdorf wird es weiterhin einen Standort geben, der tageweise von einem sogenannten mobilen Team betreut wird. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen, die insbesondere auch dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach vermehrten Onlineangeboten entspricht, ist derzeit nicht absehbar, wie sich die Kundenzentrumsstruktur aufgrund des Nachfrageverhaltens der Bürgerinnen und Bürger auf mittlere und lange Sicht entwickeln wird. Dies hängt maßgeblich  davon ab, wie die Onlineservices von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen werden. Da es aber weiterhin die Möglichkeit geben wird, die Dienstleistung auf Wunsch im Rahmen eines persönlichen  Besuchs zu erhalten, werden die Kundenzentren weiterhin über das gesamte Stadtgebiet verteilt sein, insbesondere auch in den in den äußeren Stadtgebieten. Für den Senat ist es wichtig, die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger in den drei Säulen Onlineangebote, telefonischen Erreichbarkeit über den telefonischen Hamburg-Service und die Erreichbar über den Hamburg Service vor Ort sicherzustellen“.

 

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