Kurzarbeitergeld hilft Arbeitsplätze zu sichern

Unternehmen sollten Antrag noch im März stellen !

Unternehmen in der Hansestadt, die unter den Folgen der gegenwärtigen CORONA-Krise leiden, sollten die Möglichkeit des Kurzarbeitergeldes nutzen. Ziel muss sein, Entlassungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu vermeiden.  Mehr als 3.000 Antragsteller haben bislang diese Chance genutzt.  Dies hat momentan zu Überlastungen geführt, doch alle Anträge werden zügig bearbeitet, damit zeitnah geholfen werden kann. Bis Mitte April sollen die Antragsteller eine Antwort erhalten. Kurzarbeitergeld gibt es in der Regel bis zu zwölf Monate, in Ausnahmefällen auch länger. Die Höhe liegt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei mindestens 60 Prozent des Nettogehalts.

Um rückwirkend Kurzarbeitergeld zu erhalten ist es wichtig, dass der Antrag noch im März gestellt und vollständig ausgefüllt wird.

Nur so lassen sich unnötige Rückfragen vermeiden, die die Bearbeitung verlangsamen. Konkrete Hinweise gibt es im Internet unter: https://www.arbeitsagentur.de

Neuregelung des Kurzarbeitergeldes:

Nur noch 10 Prozent der Beschäftigten eines Betriebes müssen vom Arbeitsausfall betroffen sein (vorher lag der Anteil bei 30 Prozent).

Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden erstattet künftig die Agentur für Arbeit Hamburg. Diese sogenannten „Remanenzkosten“ mussten bisher die Arbeitgeber übernehmen.

Leiharbeitskräfte erhalten neuerdings auch Kurzarbeitergeld.

In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen getroffen wurden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.