Volksdorf: Flanierweile

MEINUNGSBILDER

Die BUND Bezirksgruppe Wandsbek sprach an ihrem Infostand am Sonnabend, 21.Mai, mit den Bürgern über die Flaniermeile.  (von links nach rechts: Thomas Bigalke, Jan Rübke, Johanna Buddenbohm, Sabine Sommer)

Die Bezirksgruppe Wandsbek des BUND begrüßt die Flaniermeile, mit der seit dem 14. Mai eine teilweise Umgestaltung des Verkehrsraumes im Volksdorfer Ortskern erprobt wird. Roland Empen vom BUND: “Wir stellen fest, dass die Flaniermeile in Volksdorf sehr kontrovers diskutiert wird. Von großer Freude bis zu heftiger Ablehnung gibt es ein sehr breites Spektrum an Reaktionen“.

Befürworter begrüßen grundsätzlich die Umgestaltung, einige fanden sie uneingeschränkt gut. Manche meinten, die Durchfahrt für PKWs solle ganz gesperrt werden, um eine echte Verkehrsberuhigung zu erreichen, allerdings dürfe die Anfahrt mit dem PKW zu den Arztpraxen nicht erschwert werden. Die Gestaltung mit Bänken und Hochbeeten wurde oft gelobt, manchmal aber als ästhetisch wenig ansprechend kritisiert. Das Angebot der Sandkiste für Kinder wurde vielfach begrüßt, sie sei eines der Highlights der Flaniermeile. Es wurde bemängelt, dass es auf den gesperrten PKW-Stellplatz-Flächen kaum Angebote gäbe, Kioske oder sonstige Stände könnten zur stärkeren Belebung beitragen, denkbar seien auch weitere gastronomische Angebote, etc.

Contra: Gegner der Umgestaltung bemängelten den Verlust der PKW-Stellplätze, der Ortskernhabe im Normalzustand schon alle Bedürfnisse befriedigt, die Umgestaltung sei daher sinnlos. Es wurde kritisiert, dass zuviel Geld (ca. 300.000 Euro) in das Projekt investiert wurde, ohne dass davon nach Ablauf der Projektfrist ein Nutzen zurückbleibe. Manche befürchten, dass die Ladenbetreiber während der Flaniermeile zu wenig Umsatz machen.

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