Volksdorf – Unser KINO-TIPP

BUTENLAND – Altersheim für Kühe

ABSOLUT SEHENSWERT !

Aufgrund hoher Nachfrage:  NEUE TERMINE

Am Samstag und Sonntag (22. und 23.August) zeigt das Kino KORALLE  – jeweils um 15:00 Uhr –  noch einmal den Film „BUTENLAND“.

Eine eindrucksstarke Dokumentation.

Ob Schreddern von lebenden Küken, Kastration von Ferkeln ohne Betäubung,  artfremde Stallungen oder Haltungsmissbrauch von Geflügel – wir sehen weg, wir denken nicht nach, wir stopfen alles sinnlos in uns hinein, wie die kleine Raupe „Nimmersatt“.

Milchkühe, deren Euter wie Badewannen anmuten, Körper, die ausgebeutet und im Eiltempo verbraucht werden, liefern uns täglich  „frische, gesunde Milch“. Aber, über die Art der grundsätzlichen Vernichtung dieser Leben, über den „industrialisierten“ Umgang mit Tieren, machen wir uns kaum Gedanken.

Wir entscheiden darüber, was wir essen, wie wir mit den uns anvertrauten Tieren umgehen.  Sie nur als „Lebensmittel“, „Nutztiere“ oder „FastFood“ zu sehen, ist unwürdig. Wir vergessen unsere Verantwortung, die wir für die Schöpfung haben.

Der ehemalige Milchbauer Jan Gerdes und seine Partnerin, die Tierschutzaktivistin Karin Mück, haben mit dem Gehöft „BUTENLAND“ einen Ort geschaffen, der mit all seiner Friedlichkeit fast schon unwirklich anmutet. Im Gegensatz zu fast jedem anderen landwirtschaftlichen Betrieb steht bei ihnen nicht die Wirtschaftlichkeit im Mittelpunkt, sondern die Bedürfnisse jedes (ehemaligen) „Nutztieres“. Auf BUTENLAND dürfen Rinder im „Kuh-Altersheim“ ihren Lebensabend verbringen. Sonst wären sie längst geschlachtet, denn sie sind offenbar „wertlos“.

Der Filmemacher Marc Pierschel hat das Paar zwei Jahre lang mit seiner Kamera begleitet. Er hinterfragt  den gegenwärtigen gesellschaftlichen Status der Tiere. „BUTENLAND“ ist ein dringend notwendiger Film  – mit dem Risiko den eigenen Konsum tierischer Produkte grundsätzlich zu überdenken.

Samstag und Sonntag (11. und 12.Juli)  im Kino KORALLE  – jeweils um 14:15 Uhr.

In der NDR-Talkshow am 3.Juli kamen Karin Mück und Jan Gerdes zu Wort. Eindrucksstark und ehrlich.  Hier das Gespräch: