Volksdorf: Urschall & Klangstrom

Gongkonzert mit Peter Heeren

Am Samstag, den 15. Oktober – um 16 Uhr in der St. Michaelskapelle, Farmsener Landstraße 73

Die Klänge wie aus einer anderen Welt – überirdisch und dennoch so berührend. Die Klänge eines Gongs sind anders. Sie erfüllen nicht nur den Raum, in dem der Gong gespielt wird. Sie erfüllen die Menschen, die ihnen lauschen, denn Gongvibrationen im Besonderen lassen uns den Klang nicht nur hören, sondern auch taktil wahrnehmen.

Die Lust an der Gongmusik schafft ständig neue Aspekte zum Phänomen Klang. Der englische Begriff „Sound“ wird dem besonders gerecht. Er steht für Ton, Klangfarbe, qualitativ hochwertigen und charakteristischen Klang, Schall, genauso wie für Meeresenge (Sund), Geräusch, Gesundheit oder solide, tadellos, intakt und vieles andere mehr. Klang ist vor allem aber selbst ein räumliches Ereignis, das über Bewegung im Hörfeld durch Veränderung der Tonhöhen und über zeitliche Abfolgen wahrgenommen wird. Klang gestaltet sich über die Klangfarbe wie ein skulpturales Material – es ist formbar.

Peter Heeren hat Kirchenmusik und Komposition in Lübeck und Hamburg studiert, Konzertreife erlangt und ist mehrfacher Preisträger für sein Orgelspiel und seine Kompositionen. Zahlreiche Aufführungen seiner Werke durch renommierte Musiker im In- und Ausland, darunter das Ballett Der Kredit (Uraufführung mit Improvisationen von Giora Feidman), Brief an Schönberg (Uraufführung durch Mitglieder des Bayerischen Sinfonieorchesters) Abschiedssinfonie für Violine und Orchester, Gebrauch des Lebens für Solisten, Chor und Orchester, Triptychon für Bariton Chor, Orgel und Elektronik, Von Liebeskunst (Text: Helmut Heißenbüttel)

Seit 2000 beschäftigt er sich mit Gongs und ihren Klangwirkungen. Kürzlich wurde in Wuppertal seine kosmische Sinfonie für 10 Gongs im Rahmen des Beuys-Performancefestivals Ich trete aus der Kunst aus uraufgeführt. Er ist Kantor der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Marne und lebt in Itzehoe.

Peter Heeren besitzt Gongs von der Firma Paiste, Rolf Nitsch, Olli Hess und von Broder Oetken. Von Gongbauer Martin Bläse erklingt ein Gong aus Titan und Bronze.

Eintritt frei, Spende willkommen

Veranstalter: Gesellschaft für Diakonie in Hamburg Volksdorf gGmbH

 

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