Wie sind E-Bikes eigentlich versichert?

Was ist bei Diebstahl oder Unfall?

Die Unabwägbarkeiten der coronabedingten Pandemie hat bewirkt, dass Viele lieber mit dem Fahrrad unterwegs sind – statt in Bussen oder Bahnen.

Das ist gesund, umweltverträglich und erweitert die Wahrnehmung des alltäglichen Natur- und Verkehrsraumes. Radfahren liegt – nicht nur in der wärmeren Jahreszeit – voll im Trend.  und erfordern weniger Kraft beim Radeln. Dieses Komfortgefühl kann aber auch zu einer Fehleinschätzung der Geschwindigkeit und der damit einhergehenden Sicherheit führen. Kommt es zu einem verschuldeten Unfall, so stellt sich die Frage nach dem Versicherungsschutz. Bei einem E-Bike ist die Motorunterstützung ausschlaggebend. Die meisten E-Bikes sind mit einer „Tretunterstützung“, die sich ab einer Fahrgeschwindigkeit von 25 km/h abschaltet, ausgestattet. Für diese Räder benötigen Sie keinen Führerschein, keine Zulassung und kein Versicherungskennzeichen. Bei verschuldeten Unfällen sollten die Ansprüche der Geschädigten über die Privathaftpflichtversicherung abgedeckt sein. Ein Blick in die Police oder ein Anruf bei dem Versicherer schafft Klar- und Sicherheit.

Werden sie aus einem verschlossenen Raum gestohlen (Einbruch) sollte die Hausratversicherung eintreten. Bei einem „einfachen“ Diebstahl (z.B. das angeschlossene Rad stand an der Straße) leistet die Hausratversicherung nur, wenn „Fahrraddiebstahl“ ausdrücklich mitversichert ist (auf ausreichende Versicherungssumme achten!). Auch hier bringt ein Blick in die Police oder Gespräch mit der Versicherung Gewissheit.

Anders sieht es aus, wenn wir von den schnelleren „S-Pedelecs“ sprechen. Hier endet die Motorunterstützung ja erst bei einer Geschwindigkeit von 45 Stundenkilometern. Hier muss der Fahrer mindestens 16 Jahre alt sein, über einen Führerschein der Klasse AM verfügen, eine Kfz-Haftpflichtversicherung abschließen und sein Zweirad mit einem Versicherungskennzeichen ausstatten. Gegen Diebstahl schützt ihn dann eine zusätzliche Teilkasko-Versicherung.