HAMBURG und mehr

Schritt-für-Schritt-Anleitung und Erklärfilm im Internet unterstützen beim Ausfüllen der Feststellungserklärung

Seit dem 1. Juli sind alle Eigentümerinnen und Eigentümer mit Grundeigentum in Hamburg aufgerufen, die Feststellungserklärungen zur neuen Grundsteuer abzugeben. Dazu gehen in diesen Tagen auch Informationsschreiben an alle Grundsteuerpflichtigen heraus, die noch keine Erklärung abgegeben haben. Die Finanzbehörde weist darauf hin, dass zum Ausfüllen der Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts umfassende Informationsangebote und Anleitungen im Internet auf der zentralen Webseite www.grundsteuer-hamburg.de zur Verfügung stehen.

Dort finden Eigentümerinnen und Eigentümer zum Beispiel einen Erklärfilm, der kurz und anschaulich zeigt, wie die Feststellungserklärung für typische Standardfälle (z.B. Einfamilienhaus und Eigentumswohnung) für Hamburger Grundstücke auszufüllen ist. Außerdem gibt es eine ELSTER-Schritt-für-Schritt-Anleitung, die mit Text und Grafik detailliert durch den gesamten Ausfüllprozess führt sowie einen umfangreichen Fragen/Antworten-Katalog. Über den Telefonischen Hamburg Service (040/115) bekommt man zudem auch ohne Termin eine telefonische Unterstützung bei allgemeinen Fragen rund um die Grundsteuer-Reform in Hamburg.

Finanzsenator Dr. Dressel: „Hamburg bietet seinen Steuerpflichtigen viele unterschiedliche Informationsmöglichkeiten für die neue Grundsteuer. Der Erklärfilm ist für Steuerpflichtige mit Wohneigentum eine sehr gute Hilfe, sich einen Überblick über das Ausfüllen der Erklärung zu verschaffen. Auch die ELSTER-Anleitung ist enorm hilfreich. Für Detailfragen bieten die Anleitungen zu den Erklärungsvordrucken und der Telefonische HamburgService eine gute Unterstützung. Mit dem Versand der Informationsschreiben haben wir außerdem noch einmal alle Steuerpflichtigen, die noch keine Erklärung abgegeben haben, auf die Erklärungsabgabe und die verschiedenen Informationsangebote hingewiesen.“

Die Feststellungserklärung für die neue Hamburgische Grundsteuer ist bis 31. Oktober 2022 möglichst über das Online-Portal Mein ELSTER (www.elster.de) abzugeben. Neben der Übermittlung über das Online-Portal Mein ELSTER ist es auch möglich, die Erklärung in Papierform einzureichen, wenn eine elektronische Abgabe nicht möglich ist. Die Papiervordrucke werden auf Anfrage in den Informations- und Annahmestellen der Finanzämter zu den Öffnungszeiten ausgegeben. Bislang wurden in Hamburg rund 50.000 Feststellungserklärungen abgegeben, was einer Quote von rund 12 Prozent entspricht.


Außenposten in den Bücherhallen

Zusätzliches Informations- und Service-Angebot

Sie ergänzen sich perfekt: Mit 3,8 Millionen Gästen sind die Bücherhallen in Hamburg die publikumsstärkste Kultureinrichtung der Stadt. Die Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) verfügt ihrerseits mit 7 Millionen Medien über die größten Bestände in Hamburg. Um den Zugang zu wissenschaftlicher Literatur zu erleichtern, spezielle E-Medien, Online-Datenbanken und digitalisiertes Kulturgut verfügbar zu machen und dies Angebot als „öffentliche Wissenschaftliche Bibliothek“ einem breiten Publikum vorzustellen, eröffnet die SUB nun einen Außenposten in der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg am Hühnerposten, den „Stabi HamburgHub“.

Eine wahre Fundgrube stellen die Quellen zur Stadt- und Landesgeschichte dar, die die SUB als Landesbibliothek der Freien und Hansestadt Hamburg sammelt, erschließt und über digitalisierte Bestände wie die Hamburger Adressbücher zugänglich macht. Auch diejenigen, die sich für Nachlässe berühmter Hamburger Persönlichkeiten interessieren, erhalten im Stabi HamburgHub erste Informationen – und das gilt nicht nur für die Manuskripte und Briefe prominenter Menschen aus Kunst und Wissenschaft, sondern auch für Objekte wie die Pfeife Wolfgang Borcherts oder die Familienbibel von Matthias Claudius.

Die vier Rechercheplätze mit Zugang zu allen lizenzpflichtigen E-Medien und Datenbanken, die die SUB anbietet, sind während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek am Hühnerposten zugänglich. Wer dazu fachkundige Beratung benötigt, wird vom Team der Staats- und Universitätsbibliothek zu den Servicezeiten am Nachmittag unterstützt. In der Reihe „Info-Snack – Stabi auf den Punkt“, die monatlich stattfindet, zeigen Mitarbeiter der SUB zudem Zugangswege zu bestimmten Themen auf, beispielsweise zu maritimer Literatur, zu historischen Karten oder zu Musikalien.

Stabi HamburgHub – in der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg, Hühnerposten 1 – Servicezeiten: Montag bis Freitag, 14 – 17 Uhr


 

Du bist schwanger und liebst die Leichtigkeit Deines Körpers im Wasser?

Dann haben wir – der SGR Sportverein in Ahrensburg – demnächst genau das Richtige in unserem Kursangebot, um Dir und Deinem Baby im Bauch etwas Gutes zu tun – mit Leichtigkeit im Element Wasser, abseits von Stress und Hektik des Alltags:

Wann?  Dienstags, 10:00 – 10:45 Uhr

Wo? Ahrensburger Weg 4,  22145 Stapelfeld

In dem großzügig gestalteten Schwimmbecken (25 × 10 m bei einer durchgehenden Tiefe von 1,30 m) wirst Du sanft durch das warme Wasser (29 °C) gleiten, spielerisch tanzen und Übungen mit Kleinmaterialien durchführen. So werden Gelenke, Bandscheiben und Wirbelsäule entlastet, während gleichzeitig Deine Muskulatur und Dein Herz-Kreislauf-System gestärkt werden. Jede Kursstunde endet mit einer heilsamen Entspannungsphase im Wasser.

Somit ist „AquaFit für Schwangere“ ein Rundumtraining, bei dem sich der Spaßfaktor und die Effektivität in einer perfekten Balance zueinander befinden.

Mit der 6er-Karte „Aqua-Fit für Schwangere“ für 75,- € kannst Du innerhalb von acht Wochen sechsmal teilnehmen.

Die Kursleitung übernimmt Lydia, eine Doula (nichtmedizinische Geburtsbegleiterin), die selbst Mutter ist. Sie ist pädagogisch versiert und als AquaFit-Trainerin zertifiziert für Präventionskurse nach § 20 SGB V.

Wenn Dein Interesse geweckt ist, melde Dich entweder telefonisch unter 04102-206 85 52 oder sende eine E-Mail an info@sgr-ahrensburg.de. Wir freuen uns auf Dich!


Die „Schmidt-Map“ führt an überraschende Orte

Historische Fakten in kompakter Form

Helmut Schmidt war seiner Heimatstadt biografisch auf so vielfältige Weise verbunden wie wohl kein anderer deutscher Staatsmann: geboren in der Frauenklinik Finkenau, Abitur an der Lichtwarkschule in Winterhude, getraut im Standesamt Uhlenhorst, zu Hause für fast 54 Jahre am Neubergerweg in Langenhorn und begraben auf dem Friedhof Ohlsdorf. Auf der politischen Ebene wirkte er nach beruflichen Anfängen in der Verkehrsverwaltung als Polizei- bzw. Innensenator und als Bundestagsabgeordneter zuerst für den Wahlkreis Hamburg VIII, später für Bergedorf. Zeugnisse einer solch engen Beziehung sind etwa die für den Norddeutschen Rundfunk nach Schmidts Drehbuch entstandene Fernsehdokumentation „Ein Mann und seine Stadt“ (1986) sowie der Text- und Interviewband mit seinen „Hamburger Ansichten“ (2015), aber auch das von dem befreundeten Journalisten Matthias Naß verfasste Büchlein über „Helmut Schmidts Hamburg“ (2019).

Diese Veröffentlichungen waren für das Geschichtsteam der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung der Anlass, sich in den Archiven weiter auf die Suche zu machen. Ergebnisse der Recherchen wurden auf der interaktiven Schmidt-Map zusammengetragen, wo aktuell 60 Orte angeklickt werden können. Somit bietet sich allen Interessierten die Chance, historisch-politische Bildung und Freizeitgestaltung zu verbinden – je nach Laune und Wetter direkt in der Stadt unterwegs oder auch bequem vom heimischen Sofa aus. Die Navigation erfolgt entweder geografisch über ausgewählte Touren (Altstadtroute, Wallanlagenroute, Kanalroute) oder inhaltlich über einzelne Themen (Privatleben, Landespolitik, Bundespolitik, Kultur und Konsum, Erinnerungsorte). Jeder Ortseintrag zeigt neben knappen Informationen eine zeithistorische Quelle, also einen Filmausschnitt, ein Foto oder ein Textdokument.


Es muss nicht immer Abriss sein!

Herausgegeben vom Denkmalverein Hamburg

72 Seiten, 80 Farbabbildungen, 12.00 €, Freirückenbroschur, Format 16,5 x 24 cm, ISBN 10: 3-86218-158-8

Der Denkmalverein Hamburg treibt mit diesem kleinen, aber feinen Buch einen Paradigmenwechsel weiter voran – hin zu einer neuen, alten Form der Stadtentwicklung, die den Bestand bewahrt, weiterdenkt und fortentwickelt.

Die Buch wirbt für den Erhalt historischer Baukultur, indem es das große Potenzial von Altbauten verschiedener Epochen zeigt, die Leistungen besonders engagierter Bauherren und Architekten würdigt und wertvolle Inspirationen für zukünftige Sanierungs- und Umbauprojekte gibt.

Stadt Neu! ist die erste Publikation, in der vorbildliche Hamburger Sanierungs- und Umnutzungsprojekte in dieser Form vorgestellt werden: mit prägnanten Texten des Architekturjournalisten Claas Gefroi und eindrucksvollen Fotografien, anschaulich und auch für Laien verständlich. Dabei birgt das Buch Überraschungen, denn gezeigt werden acht vor allem eher unbekanntere Objekte wie die Erweiterung der Kirche St. Ansgar in Niendorf, die Umwandlung eines Bürohochhauses in der City Nord in ein Apartmenthaus oder die Umnutzung der ehemaligen Arrestanstalt Wandsbek in Räume für das benachbarte Amtsgericht. Weitere Bände sind geplant.


 

 

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