Sanierung

Hamburgs nördlichster Bahnhof 

Das am Naturschutzgebiet Wohldorfer Wald gelegene historische Nahverkehrsmuseum „Kleinbahnhof Wohldorf“ wird umfassend saniert. Seit 1996 präsentiert der Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn e.V. in dem über 100 Jahre alten ehemaligen Bahnhofsgebäude seine Ausstellung. Die Sammlung umfasst Originalteile, Dokumente, Modelle und Fotos zur Geschichte der elektrischen Kleinbahn in den Walddörfern sowie des öffentlichen Nahverkehrs in Hamburg und Umgebung. Eigentümer und Bauherr des Gebäudes ist der zur Finanzbehörde gehörende Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG), der einen Teil der Gesamtkosten von rund 900.000 Euro für die grundhafte Sanierung übernimmt. Weitere Mittel in Höhe von 490.000 Euro werden aus dem investiven Quartiersfonds zur Verfügung stellt. Die Sprinkenhof GmbH übernimmt die Realisierung der Baumaßnahmen.

 Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Mit der dringend notwendigen Sanierung des denkmalgeschützten nördlichsten Bahnhofsgebäudes Hamburgs erhalten wir ein für die Stadtteilgeschichte der Walddörfer und die Verkehrsgeschichte Hamburgs wichtiges Gebäude. Der Verein mit seinen ehrenamtlich Tätigen kümmert sich schon seit vielen Jahren mit enorm viel Engagement darum, das historische Erbe der Kleinbahn lebendig zu halten. Wegen Baufälligkeit musste das Museum im letzten Jahr schließen, nun haben wir eine Perspektive für das Gebäude und das Museum. Für Ausflügler, Schulklassen, Geschichtsinteressierte und Verkehrsfreunde kann der alte, jetzt nur noch per Bus, Fahrrad, Auto oder zu Fuß erreichbare Bahnhof damit auch nach Stilllegung der Bahnstrecke nach Ohlstedt wieder ein lohnendes Ziel sein – attraktiv direkt am Naturschutzgebiet gelegen. Ich freue mich, dass wir hier gezielt Unterstützung geben und die Zukunft des Museums sichern können – ein positives Zeichen auch in Richtung Ehrenamt und Denkmalschutz.“

Kultursenator, Dr. Carsten Brosda: „Mit viel Leidenschaft zeigen die Ehrenamtlichen im Nahverkehrsmuseum Wohldorf die Geschichte der Kleinbahn in Hamburg und Umgebung. Ich freue mich sehr, dass die Stadt mit Mitteln aus dem Quartiersfonds dieses Engagement vor Ort unterstützt und einen wichtigen Beitrag zur denkmalgerechten Sanierung des ehemaligen Bahnhofsgebäudes leistet.“

Geschäftsführer Sprinkenhof GmbH, Jan Zunke: „Die umfassende Sanierung des denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes im Rahmen der städtischen Immobilienstrategie sichert eine langfristige Nutzung durch das Museum. Wir freuen uns, dass mit dem Kleinbahnmuseum die Stadtteilgeschichte der Walddörfer und die Verkehrsgeschichte Hamburgs erhalten bleiben und ab 2021 für alle Hamburger*innen erlebbar ist.“

Im Zuge der umfassenden Sanierung wird unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes die technische Gebäudeausstattung auf den aktuellen Stand gebracht. Dazu gehören Ausbaumaßnahmen im Bereich Heizung, Lüftung und Elektro unter Anpassung an den neuesten Energetischen Standard. Die wesentlichen Stilelemente des Hauses werden aufgearbeitet und konserviert und somit eine langfristige Nutzung des Hauses ermöglicht. Weiterhin werden neue Ver- und Entsorgungsleitungen in das Haus eingeführt und der Anschluss an das Wassernetz Hamburg hergestellt. Eine Gebäudeabdichtung sowie die Konservierung der Stahlträger schließen die Maßnahmen für das derzeit für den Publikumsverkehr geschlossene Gebäude ab.

Konzert am Rockenhof

Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar

Mit der Jungen Kammerphilharmonie Rhein-Neckar unter Leitung von Thomas Kalb gastiert am

Sonntag, 26. Januar, um 15 Uhr 

eines der renommiertesten deutschen Jugendorchester in der Kirche am Rockenhof. 

Das diesjährige Programm der Kammer­philharmonie, die mehrfach den Deut­schen Orchesterwettbewerb gewinnen konnte, umfasst romantische Kompositi­onen. Zu hören sein werden der Quar­tettsatz c-Moll DV 703 von Franz Schu­bert; die Serenade op. 20 von Edward Elgar, sowie Metamorphosen für 23 So­lostreicher von Richard Strauss.

Der Eintritt ist frei. Über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Jugendor­chesters freuen sich die Mitwirkenden. 

Ein Klavier, ein Klavier …

Pianistin Tatjana Reuschenbach und Geschäftsführer Andreas Schneider

Anlässlich des Neujahrsempfangs am 14. Januar 2020 in der Residenz am Wiesenkamp staunten die Bewohnerinnen und Bewohner nicht schlecht: Sie kamen in den Genuss eines ganz besonderen Klangerlebnisses, denn ihr neuer Flügel wurde standesgemäß von der vielfach ausgezeichneten Pianistin Tatjana Reuschenbach eingeweiht. Nun schmückt der erstklassige Flügel mit seinem satten Mahagoni-Glanz die Senioreneinrichtung. Erst im Dezember war das schöne Stück nach einer aufwändigen Restaurierung durch das Pianohaus Liebschner (Hagen) in die Residenz geliefert worden. Die Anschaffung wurde durch die Albertinen-Stiftung ermöglicht, aufbauend auf einer großzügigen Spende einer dankbaren Angehörigen. „Musik ist nicht nur unterhaltend, sie lindert auch Schmerzen, beruhigt und entspannt, verbessert die Stimmung und aktiviert Emotionen. Wir freuen uns, den Bewohnerinnen und Bewohnern mit dem neuen Flügel etwas Gutes zu tun,“ so die Geschäftsführerin der Albertinen-Stiftung Dr. Sabine Pfeifer über das Projekt. „Ich bin dankbar für die großzügige Spende“, sagte der Geschäftsführer der Residenz am Wiesenkamp Andreas Schneider in seiner Neujahrsansprache. „Es war der Spenderin aus Dankbarkeit über die gute Pflege ihres Verwandten wichtig, dass die Residenz am Wiesenkamp die Zuwendung direkt erreicht. Das ist für alle Kolleginnen und Kollegen ein großes Lob und bedeutet einen guten Start ins Neue Jahr“.

Gegen Stress und Vereinzelung

Premiere am 16.Januar um 20 Uhr in der KORALLE 

„Haben Sie mal im deutschen Einzelhandel gearbeitet? Dort regiert die Arbeit auf Abruf, die ein verlässliches Sozial- und Familienleben unmöglich macht. Keine gute Idee dort zu arbeiten? Aber auch wer von seinen Kindern  gute Schulnoten erhofft, damit ihnen vielleicht einmal eine Unikarriere winkt, wird sich wundern. Über 90% der wissenschaftlichen Kräfte der Universität haben befristete Verträge mit einer Vertragsdauer in den meisten Fällen von nur wenigen Monaten bis zu zwei Jahren. Sie tragen einen Großteil der universitären Lehre und bekommen dafür meist nicht einmal 500 € im Monat – über Jahre prekär ohne reale Perspektive….. Wer dann noch partout in die Zukunft blicken will, schaue sich die „Crowdworker“ an, eine Branche, die höchste Zuwachsraten verzeichnet. Dort herrscht purer Frühkapitalismus verschärft durch die globale Konkurrenz – bei jeder Bewerbung um einen Auftrag gibt es Millionen Mitbewerber….“

Das sind nur kurze Splitter aus dem Film „Der marktgerechte Mensch“. Das unternehmerische Risiko wird auf den Einzelnen verlagert. Stress bis in die „Freizeit“ und Vereinzelung lassen Solidarität und tragbaren sozialen Beziehungen immer weniger Raum. Mehr und mehr Menschen zerbrechen an dieser Last und glauben, an ihrem Schicksal schuld zu sein.

Die Premiere des Films „Der marktgerechte Mensch“ von Leslie Franke und Herdolor Lorenz  soll am 16.Januar  ein weithin hörbares Signal gegen Stress und Vereinzelung werden!

Europa ist im Umbruch. Die soziale Marktwirtschaft, gesellschaftliche Solidarsysteme, über Jahrzehnte erstritten, stehen zur Disposition. Besonders der Arbeitsmarkt und mit ihm die Menschen verändern sich rasant. Hier setzt der Film „Der marktgerechte Mensch“ an.

Noch vor 20 Jahren waren in Deutschland knapp zwei Drittel der Beschäftigten in einem Vollzeitjob mit Sozialversicherungspflicht. 38% sind es nur noch heute. Aktuell arbeitet bereits die Hälfte der Beschäftigten in Unsicherheit! Der Film zeigt Fahrer für Essenslieferanten, die von einem Algorithmus gesteuert werden, Beschäftigte des Einzelhandels, die auf Abruf arbeiten, „Crowdworker“, die auf Internet-Plattformen mit der ganzen Welt konkurrieren. Auch Menschen in bisher sicher geglaubten Arbeitsstrukturen an Universitäten erleben wir in befristeten Arbeitsverhältnissen. Hier gibt es Planungshorizonte von nur wenigen Monaten bis zu einem Jahr. Dr. phil. Dr. rer. med. Peter Ullrich freut sich über einen neuen Vertrag für einen Monat: „Die Rente ist gesichert,“ feixt er.

All diesen modernen Arbeitsverhältnissen ist eines gemein: Der Arbeitgeber zieht sich aus sozialen Verpflichtungen zurück und lädt das wirtschaftliche und soziale Risiko auf den Rücken der Beschäftigten. Dabei stellt der Soziologe Simon Schaupp eine gewollte Atomisierung der Beschäftigten fest. „ Eine Tendenz, die intendiert, dass Leute isoliert werden und sich nicht so lästig selbstorganisieren.“

Bei mittleren- und oberen unbefristeten Leitungspositionen stellt sich das zwar etwas anders dar. Aber auch hier wird die Verantwortung für das Schicksal des Unternehmens gerne auf die Mitarbeiter abgeschoben. Beliebt ist das „Management by crisis“ – die Beschäftigten sollen das Unternehmen retten. Sie opfern sich dann auf, widmen ihr ganzes Leben der Firma. Was sie aber nicht davor rettet, am Telefon gekündigt oder wie ein Schwerverbrecher von der Security vor die Tür begleitet zu werden. Wissenschaftler erklären, wie solcher Stress und „ausgeschlossen sein“ systematisch körperliche Krankheiten auslösen.

Der Film zeigt Beispiele, wie Menschen an dieser Last und Unsicherheit zerbrechen, wie Depression und Burnout das Leben zur Hölle machen. Selbst in dieser fatalen Situation glauben noch viele, an ihrem Schicksal schuld und ein Einzelfall zu sein. Fatal ist, dass all diese gezeigten Arbeits- und Lebensformen sehr oft mit sozialer Isolierung und Einsamkeit verbunden sind – Symptome eines zerbrechenden Bindegewebes dieser Gesellschaft.

In einer Welt, die von Konkurrenz, Ausbeutung und uneingeschränkter Freiheit der Investoren getrieben ist, gibt es ein wesentliches Prinzip: „Race to the buttom“, der Wettbewerb um immer schlechtere Arbeitsbedingungen und niedrigere Löhne bei missachteter Menschenwürde. DER MARKTGERECHTE MENSCH zeigt unter welchen Bedingungen Fahrer von osteuropäischen Subunternehmern in der LKW- Transportbranche arbeiten und Nobelketten der Textil- und Bekleidungsindustrie. Diese lassen ihre Produkte in Osteuropa von Arbeiterinnen fertigen, die 12 Stunden, 7 Tage die Woche Produkte im Akkord zusammennähen, für einen Lohn der fünffach unter dem Existenzminimum liegt. Und dennoch zieht die Karawane weiter dorthin, wo die Bedingungen für Investoren noch günstiger sind.Im Focus steht Äthiopien: Die ArbeiterInnen verdienen dort 27 Dollar im Monat, das ist die Hälfte des Lohnniveaus von Bangladesh! – Dieser Wahnsinn ist nicht alternativlos. Der Film stellt Betriebe vor, die nach dem Prinzip des Gemeinwohls wirtschaften, Beschäftigte von Lieferdiensten, die einen Betriebsrat gründen und die Kraft der Solidarität von jungen Menschen, die für einen Systemwandel eintreten. „Der marktgerechte Mensch“ ist ein Film, der Mut macht, sich einzumischen und zusammenzuschließen. Denn ein anderes Leben ist möglich. 

Schilddrüse – Kleines Organ, große Wirkung

Am 15. Januar informieren Prof. Dr. Ernst von Dobschütz, Chefarzt des Albertinen Zentrums für Endokrine Chirurgie im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus sowie Dr. Thomas Erichsen, Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie im Rahmen der Veranstaltungsreihe „MedizinKompakt“ zum Thema „Schilddrüse – Kleines Organ, große Wirkung.“

Sie sitzt am Hals, hat das Aussehen eines Schmetterlings und regelt die Hormonproduktion des Körpers – die Schilddrüse. Sie ist ein kleines Organ mit großer Wirkung, denn Schilddrüsenerkrankungen führen in der Regel zu Störungen des Hormonhaushaltes: Abgeschlagenheit, Müdigkeit, eine depressive Stimmungslage oder auch Kälteempfindlichkeit können Anzeichen einer Schilddrüsenunterfunktion sein, während Nervosität,  Herzklopfen, Schweißausbrüche oder Schlafstörungen auf eine Schilddrüsenüberfunktion hindeuten können. Schilddrüsenknoten und eine Vergrößerte Schilddrüsen (sog. Struma) machen nicht selten bei Halsenge und zur Abklärung eines möglichen bösartigen Knotens eine Operation erforderlich, bei einem Schilddrüsenkarzinom wird diese regelmäßig durchgeführt. Wichtig zu wissen ist, dass Schilddrüsenerkrankungen zwar in jedem Lebensalter auftreten können, aber je nach Alter zu unterschiedlichen Symptomen führen.

Die Referenten werden an diesem Abend mögliche Ursachen, Symptome sowie Diagnostik und Therapie bei Schilddrüsenerkrankungen erläutern.

Die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung haben Gelegenheit, sich umfassend zu informieren, Fragen an die Vortragenden zu richten und zu diskutieren.

Die Veranstaltung findet statt am 15. Januar im amalieFORUM des Ev. Amalie Sieveking-Krankenhauses, Haselkamp 33 , Beginn ist um 18 Uhr.

Wolfgang Kubicki kommt

Wolfgang Kubicki, Vizepräsident des Deutschen Bundestages und stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP und Jennyfer Dutschke , haushaltpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft (und Kandidatin der FDP-Landesliste Platz 3) kommen zu einem Bürgergespräch nach Volksdorf.

Termin:
Mittwoch, 22. Januar, um  20 Uhr (Einlass ab 19:45 Uhr)

Ort:
Ohlendorff‘sche Villa, Im Alten Dorfe 28

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten an info.rahlstedt@fdp-wandsbek.de

Neue Steuer für Hausbesitzer?

Viele Volksdorfer befürchten eine gravierende Erhöhung der Grundsteuer für ihr selbstgenutztes Eigenheim.  Die konkreten Werte werden sicher erst nach der Hamburger Bürgerschaftswahl konkret beziffert.
Nun haben die SPD-Vorsitzenden Esken und Walter-Borjans eine neue Steuer für Grundbesitzer angeregt. Walter-Borjans: „Neben einem Ausbau des kommunalen Wohnungsbaus sollten wir auch den extremen Wertzuwachs von Grund und Boden in Deutschland ein Stück weit abschöpfen – etwa mit einer Bodenwertzuwachssteuer“ .

Trauergruppe startet im März

In Gemeinschaft fällt Betroffenen der Umgang mit ihrer Trauer oft leichter. (Foto: Klaus Schiebel)


Eine neue Trauergruppe für Erwachsene bieten die Malteser ab dem
4. März  in ihrem Hospiz-Zentrum in der Halenreie 5 an.
Bis zum 13. Februar können sich Betroffene anmelden.
Die Gruppe trifft sich im Abstand von zwei bis drei Wochen mittwochs in der Zeit von 17 bis 19 Uhr.

Enden wird die Trauergruppe nach insgesamt zehn Terminen am 8. Juli. „In Gemeinschaft fällt es oftmals leichter, über den Verlust eines geliebten Menschen zu sprechen, vor allem, wenn man weiß, dass andere Betroffene in ähnlichen Situationen sind und Verständnis mitbringen,“ weiß Claudia Trilk, Koordinatorin im Hospiz-Zentrum. Ihre langjährige Erfahrung in der Trauerarbeit bestätige, dass insbesondere die Gespräche außerhalb des gewohnten familiären Umfelds hilfreich seien. Trauer sei eine intensive Lebenszeit, in der alles Bisherige in Frage gestellt werde und die Suche nach einem neuen Weg im veränderten Leben beginne.

Die Kosten für die Teilnahme an der Trauergruppe betragen 10 Euro pro Termin, vorab findet ein unverbindliches Beratungsgespräch statt, zu dem Anmeldungen im Hospiz-Zentrum unter Tel.: (040) 603 3001 entgegengenommen werden.

Angst vor dem ISLAM?

Nach einer Umfrage des Sozialwissen­schaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland meinen 54 Prozent der Befragten, der Islam passe nicht in die deutsche Ge­sellschaft. Gleichzeitig sagt eine Mehrheit von 69 Prozent, dass Muslime zum Alltagsleben gehören. Die Umfrage zeigt allerdings auch, dass die Akzeptanz für den Islam wächst, je mehr die Befragten über den Islam wissen oder selbst Kontakt zu Muslim*innen haben.

Beim Stiftungsgespräch am Freitag, 17. Januar 2020 um 19 Uhr wird Pastor Dr. Sönke Lorberg-Fehring, Islambeauftrag­ter der Nordkirche, in seinem Vortrag die Frage aufgreifen: „Warum gibt es so viel Angst, Unverständnis und Unsicherheit ge­genüber dem Islam ?“ Nach dem Vortrag im Gemeindehaus am Rockenhof gibt es die Möglichkeit zu Nachfragen und Diskussion.

 

Kunst in der Residenz

Bild der Malerin Uschi Rauert

Im Foyer der Residenz am Wiesenkamp findet wieder eine besondere Kunstausstellung statt: die vier Malerinnen Margrit Duen, Dagmar Frühling, Kriemhild Padberg und Ursula Rauert haben sich als Group4Art zusammengeschlossen. So unterschiedlich ihre Stilrichtungen und Maltechniken auch sind, es verbindet sie die Liebe zur Natur und zur kreativen Gestaltung sowie die Freude an der Umsetzung künstlerischer Ideen. Ausgestellt werden u.a. Acryl- und Ölgemälde.

Über die Künstlerinnen:

Margrit Duen – In ihren Bildern finden sie sich in der Stimmung des letzten Sonntagsfamilien-Ausflugs wieder oder in der Zimmerecke mit den Frühlingsblumen. Sie zeigen, wie die Dinge zusammengehören und wie jedes Teil seinen Platz findet und sich einfügt. Die Farbharmonien zeigen, wie es sich fügen könnte, wenn alle ihren Platz einnehmen. Der raue Untergrund und die Schmetterlinge, das Wilde und das Zarte, der dunkle Schatten und die weite Aussicht – alles hat seinen Ort.

Dagmar Frühling – Spachtelmassenblöcke trägt sie mit Schwung und Entschlossenheit auf die großformatige Leinwand. Schon der massive Spachtelmassenblock beeindruckt, schafft er doch durch pure Dreidimensionalität Licht und Schattenspiel. Die Farbigkeit ist  manchmal futuristisch oder auch düster – sie nimmt den Betrachter jedenfalls mit zu Besuch in eigene Welten. Versatzstücke aus der Tierwelt – ein Hirschgeweih oder zwei übriggebliebene Krähen – verfremden und akzentuieren die Bildaussichten.

Kriemhild Padberg – Ein Frühlingstag im Brook, die Sonne wärmt schon erstaunlich gut gegen die Erinnerung an die kalten Tage, die gerade noch um die Häuser zogen und mit Schnee und Nebel und Regengüssen uns in die Häuser zurückdrängten. Die Sonne malt weiße Flecken auf den Sandweg vor uns, das Grün leuchtet und blendet, wo es nicht von Zweigen und Blättern gefiltert wird, ein schwaches Insektensummen und ein Geruch von frischer Wiese verschwimmt mit der Helle des Himmels am Horizont. Der Tritt ist weich, nur ein paar Hölzer aus dem letzten Jahr knacken unter den Schritten. Das können Sie erleben (kann Ihnen passieren), wenn Sie sich das Bild „Im Brook“ von Kriemhild Padberg ansehen.

Uschi Rauert – Wenn Uschi Rauert den Untergrund des Bildes bearbeitet, überarbeitet, eine weitere Farbschicht aufträgt oder wegkratzt, dann unzufrieden alles in einer anderen Farbe übermalt, dieses wieder wegschleift und so Schicht um Schicht Farbe aufträgt, wegkratzt, strukturiert bis es endliche die richtige Farbstimmung, die richtige Korngröße und Zusammenhalt hat, um das Tier, das Schiff und die eine Einzelheit aufzunehmen und vorzutragen. Schauen Sie, ob Sie die Schichten zählen können. Versuchen Sie es nur!

Die Ausstellung läuft vom 22. Januar bis zum 20. Februar im Foyer der Residenz am Wiesenkamp und kann täglich in der Zeit von 9 Uhr bis 17 Uhr kostenlos besucht werden. Residenz am Wiesenkamp, Wiesenkamp 16.

Weitere Dialog-Displays

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit haben SPD und Grüne für alle Wandsbeker Regionalbereiche zusätzliche Dialog-Displays beschlossen, die die Geschwindigkeit anzeigen. In Abstimmung mit den Regionalausschüssen sollen Standorte ermittelt werden, an denen diese Geräte aufgestellt werden, um durch den Hinweis auf überhöhte Geschwindigkeit Gefahrenpunkte zu entschärfen.

Jan Otto Witt, Mitglied der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „So genannte Dialog-Displays signalisieren den Autofahrern, ob sie zu schnell sind oder sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Das ist vor allem wichtig in Tempo-30-Abschnitten.“

Für die Anschaffung der Dialog-Displays werden 40.000 Euro aus dem „Förderfonds Bezirke“ bereitgestellt. Von diesem Geld können fünf Geräte, für jeden Regionalbereich eines, beschafft werden. Die jährlichen Betriebskosten von 1.500 Euro pro Gerät sollen auf Landesebene eingeworben werden. Die Standorte der Displays werden in enger Abstimmung mit den Regionalausschüssen ermittelt.

Pflegende Angehörige

Kostenfreier Kurs ab dem 30. Januar

Die Pflege von hilfebedürftigen Angehörigen ist eine verantwortungsvolle, oft auch körperlich wie emotional belastende Aufgabe. Die Umstellung auf die neue Lebenssituation verläuft meist nicht ohne persönliche Einschränkungen. Hilfestellung und Tipps für pflegende Angehörige gibt das Evangelische Amalie Sieveking Krankenhaus in Hamburg-Volksdorf.

Gemeinsam mit der AOK Rheinland/Hamburg bietet die Klinik im Rahmen der Regelversorgung spezielle Kurse für pflegende Angehörige an, die z.B. Körperpflege, Ernährung, Inkontinenz, rückenschonendes Arbeiten, Einsatz von Hilfsmitteln, Pflegeversicherung, Selbsthilfegruppen sowie weitere Themen betreffen. Die einzelnen Punkte werden theoretisch im Vortrag sowie in praktischen Übungen und Demonstrationen vermittelt. Die Schulung umfasst insgesamt 12 Unterrichtsstunden, die auf drei Vormittage verteilt sind.

Im kommenden Seminar gibt es noch freie Plätze. Start ist am 30. Januar mit zwei Folgeterminen am 6. und 13. Februar, jeweils in der Zeit von 9:30 bis 13:00 Uhr. Die Seminare finden statt im amalieForum des Evangelisches Amalie Sieveking Krankenhauses, Haselkamp 33 in 22359 Hamburg. Anmeldungen nimmt Kursleiterin Petra Römert gerne unter Tel. 040 644 11- 82 51 entgegen (auch Anrufbeantworter).

Die Teilnahme an diesem Kurs ist kostenlos und nicht auf AOK-Mitglieder begrenzt.

Volksdorfer Zeitung – Ausgabe VZ 42 Dezember 2019

Inhalt: 

Ökolummne 5 – Zuwarten …, Angst – Es droht die Schließung des Waldkindergartens Buckhorn, Solidarität – Hilfe für Menschen in Not, Konzert – „JJ & the Soult Cookers“, Tradition – Volksdorf leuchtet, Eiskalt – Ein neuer Gastronom, Vernissage – Colors of Africa, Umwelt – Gutes Klima für Volksdorf, Engagement – Ein Milchhof braucht keinen Stier, Entschleunigung – Neues aus der Kate, Miteinander – Dorfstraße neu gedacht, Knifflig – Die Sünde der Nonnen, Komfort – Sicher durch den Winter, Vielseitig – Großer Silvesterball, Nachempfindung – Krieg ist immer konkretes Leid, Erhalt – Die Schulkate bewahren, Pädagogik – Etwas mitnehmen, Baulich – St. Gabriel ist besonders, Showtime – Vom Steinerücken, Meinung – Hochspannung und Widerrede, Sichtweisen – Das zeigt die KORALLE, Rückfall – Gewicht außer Kontrolle, Der eine sucht – der andere hat: Jede Menge Kleinanzeigen, Neulichs im Dorf: Das neue Wohnzimmer.

 

Bitte auf den Titel klicken

VOLKSDORFER  ZEITUNG

Wir erklären Nachbarschaft und geben Orientierung

Zwischen Tradition und Moderne

Dienstag, 28. Januar um19.30 Uhr:

Konzert mit Lisa Wulff und Miroslava Stareychinska

Zwischen Tradition und Moderne –
ein Jazzduo-Abend mit Kontrabass und Harfe

Die junge Jazz-Bassistin Lisa Wulff ist eine weithin renommierte und mehrfach ausgezeichne- te Musikerin mit bereits beeindruckender Karriere: Nach Studienabschlüssen an der Bremer und der Hamburger Musikhochschule hat sie sich in zahlreichen Auftritten mit Stars wie Al Jarreau, Randy Brecker, Nils Landgren u.a., mit der NDR-Bigband und mit ihrem eigenen Quartett einen Namen gemacht. Nachdem sie bereits 2016 mit dem Jazz Baltica Förderpreis ausgezeichnet und 2017 für einen Echo Jazz nominiert worden war, erhielt sie 2019 den Hamburger Jazzpreis für ihre „außerordentlichen technischen und kreativen Fähigkeiten“.

Der Kulturkreis konnte Lisa Wulff für einen Konzertabend in ihrer Volksdorfer Heimat gewinnen. Sie wird zusammen mit der bulgarischen Harfenistin Miroslava Stareychinska, die als erfahrene Orchestermusikerin in der Klassik und im Jazz zuhause ist, vorwiegend Eigenkompositionen vorstellen und auch ein wenig über die Instrumente und das Musikerleben erzählen. Es wird ein inspirierender, besinnlicher Auftritt – nicht nur für Jazzkenner, sondern auch für Musikinteressierte aller Sparten.

Dienstag, 28. Januar um19.30 Uhr in der Ohlendorff´schen Villa, Im Alten Dorfe 28.

Eintritt 15€, ermäßigt 13€, Vorverkauf ab 14.Januar

Restkarten an der Abendkasse: 17€, ermäßigt 15€