Crowdfunding-Kampagne – „Wir brauchen Hilfe“

Schwierigkeiten beim Reiterverein Walddörfer

Crowdfunding-Kampagne bei „startnext.com/ridesmarter“ soll Neustart ermöglichen

„Ich bin Max, ich habe den Kindervorstand gegründet und würde mich freuen, wenn ich bald wieder mit Anna auf einem neuen Reithallenboden üben und trainieren könnte.“ Max Girod (11) konnte wie viele andere Kinder über die akute Corona-Zeit nicht in den Reitstall kommen. Anna ist sein Lieblingspony.

Im Reiterverein Walddörfer musste der Reitschulbetrieb im Zuge des Lockdowns durch das Coronavirus komplett eingestellt werden, die Kinder durften nicht zu ihren Ponys und alle Pferde mussten notversorgt werden. Wesentliche Einnahmen brachen weg, die Kosten für die Versorgung der Pferde blieben jedoch konstant.

Die Kinder nutzten die Zeit, um für die Pferde ein Möhrenbeet anzulegen, Leckerlies zu backen und zu ihren Kinder-Vorstandssitzungen trafen sie sich nur noch online. Der Reiterverein Walddörfer möchte den Kindern und allen anderen Mitgliedern wieder einen Ort für ihre Freizeit bieten, die Pferde gesund erhalten und den vollen Betrieb wieder aufnehmen. Hierzu wird zunächst dringend ein neuer Boden für die Reithalle benötigt. Die Erneuerung des Hallenbodens, der für die Trittsicherheit der Pferde entscheidend ist, war lange geplant.

Die Kosten können nach der schwierigen Zeit jedoch nicht mehr allein durch den Verein gedeckt werden. Deshalb wurde kurzerhand eine Crowdfunding-Kampagne aufgebaut. Grundgedanke vom Crowdfunding ist, Projekte über eine Internetplattform bekannt zu machen und darüber Unterstützer zu finden. In einem kurzen Video unter startnext.com/ridesmarter kommt auch Max zu Wort und erzählt, was sich dahinter genau verbirgt. Als Dankeschön hat sich der Verein ein paar Überraschungen überlegt, von denen sich jeder, der das Projekt finanziell unterstützt, etwas aussuchen kann. Zum Beispiel werden Max, Olivia und weitere Kinder aus dem Kindervorstand sich persönlich mit einem Brief bedanken.

Auf einer Internetseite kann sich jeder von der Kampagne, vom Reiterverein und natürlich vom Kindervorstand ein ganz eigenes Bild machen: startnext.com/ridesmarter

 

Der Reiterverein Walddörfer will wieder einmal zeigen, dass es nicht immer auf große konstante Sponsoren ankommt, sondern man auch mit Herz, Schweiß und Zusammenhalt weit kommen kann.

Reiterverein Walddörfer e.V

Moorredder11 • 22359Hamburg • 040 603 94 47

Ansprechpartnerin:

Katinka Kirsch

Mobil. 0152 345 80 320

 www.reiterverein-walddörfer.de

 

„WER RETTET WEN?“ – RELOADED

Deutschland Premiere im Koralle Kino:

am 11.September um 20 Uhr

Ist Corona nur Brandbeschleuniger der Wirtschaftskrise?

(Bitte Video anklicken)

In ihrem Dokumentarfilm „Wer rettet wen?“ erzählen die Regisseure Leslie Franke und Herdolor Lorenz, wie seit 2008 sogenannte systemrelevante Banken in Europa gerettet wurden und ganze Staaten unter das Joch eines Spardiktates fielen, das aus ihrer Sicht weniger einen soliden Haushalt, sondern die neoliberale Agenda einer Privatisierung von staatlicher Daseinsvorsorge verfolgte.Nun redet Alle Welt von der „Corona- Krise“. Doch Corona ist nur ein „Brandbeschleuniger“ für die nach 2008 nur scheinbar gelöste Weltwirtschaftskrise.

Satyajit Das, Finanzexperte und Protagonist des Films sagt: „Covid 19 ist angesichts der spekulativen Immobilienpreise, des Bankensystems und der Schuldenberge nur die Stecknadel, die in eine Blase sticht.“ Wäre es nicht Corona gewesen, so hätte etwas anderes die Krise zum Kochen gebracht. In der neuen Eurokrise wird Italien wackeln, doch dann wanken auch die Banken. Zusätzlich wurde ein intransparentes und unreguliertes Schattenbanksystem (Hedgefonds wie „Blackrock“) mächtiger als der gesamte Bankensektor. Und auch der Immobilienmarkt ist weltweit eine Blase wie 2007 in den USA – mehr als 100 Millionen neugebaute Wohnungen stehen leer. Im Gegensatz zu 2008 wirkt China nicht mehr als Krisendämpfer.

Die Filmemacher: „Aus der letzten Krise wissen wir, dass Krisen stets das Einkommen, die Arbeitsrechte und die persönliche Sicherheit der Lohnabhängigen und unsere Demokratie bedrohen. Hier mahnt der Film: „Wer seine Geschichte nicht kennt, ist verdammt, sie als Tragödie noch einmal zu erleben.“ Gemeinsam mit dem Erfinder vieler Finanzderivate Satyajit Das, lassen wir die verschiedenen Zusammenhänge der letzten Krise Revue passieren, um festzuhalten, was sie uns für die augenblickliche Krise lehren“.

Nach „Der marktgerechte Mensch“ ist auch „Wer rettet wen?“ ein Film „von unten“, der durch viele einzelne private Spender ermöglicht wurde. Weitere Infos zum Film im Internet: http://whos-saving-whom.org/index.php/de

Volksdorfer Zeitung – VZ 48 August 2020

Inhalt: 

Überleben – Soforthilfe war gefragt, Die tolle Knolle – Von Pommes und Kartoffeldruck, Erschöpfte Welt- Ein Hoffnungsschimmer ?, Ein Stern vergeht – Neuer Mieter gesucht, Auf dem Rasen – Abbi Hübner und seine Jungs, Lehrreich- Politik per Rad, Nichts entsteht ohne Chaos – Alles wird schöner, Wir schaffen das – Handel dankt Volksdorf, Dumm gelaufen – Wenn Beton schwebt, Es wird gefräst – Schlauer als der Klauer, Bewegung – Mitmacher gesucht, Innen und Außen – Experiment geglückt, Es summt und krabbelt – Unser Teichwiesenfest, Aufbruch – Oase zu entdecken, Knifflig – Hohe Türme trifft der Blitz, BiM im Freien – Grünes Picknick und mehr, Der eine sucht – der andere hat – Viele Kleinanzeigen, KORALLE – Bunte Vielfalt, Aufwertung – Nachfrage steigt, Ganz schön dreist – Zack – da war der Wald weg, Heimsuchung – Qualität der Pflege, Neulichs – Der Mensch gewöhnt sich.

 
 
 
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VOLKSDORFER  ZEITUNG

Wir erklären Nachbarschaft und geben Orientierung

Volksdorf – Es grünt so grün …

Grünpatenschaft in Volksdorf

Anke Tröster bei der Pflege des neu angelegten Beetes

Endlich blühen die ersten Sommerblumen! Nach über einem halben Jahr der Organisation, dem Jäten und Einpflanzen, Nachpflanzen, Wässern, Düngen und Mulchen öffnen sich jetzt die Blüten! Sie lassen die Grünfläche vor der Deutschen Bank und dem Backhus langsam nach etwas wie Garten aussehen. „Volksdorf – Es grünt so grün …“ weiterlesen

Volksdorf – Bauvorhaben Saseler Weg

Noch immer keine Klarheit

Bereits Mitte 2017 wurde das frühere Schulgrundstück am Saseler Weg 11 von der Stadt verkauft. Inzwischen haben dort Bautätigkeiten begonnen, allerdings noch nicht auf dem sogenannten Baufeld 1 im Nordwesten der Fläche. Auf diesem Baufeld sind alle wesentlichen Nutzungen vorgesehen, die die Stadt als Bedingung im Kaufvertrag festgeschrieben hat (Kita, Wohngemeinschafft für junge Menschen mit Behinderungen, Demenz-Wohngemeinschaft). „Volksdorf – Bauvorhaben Saseler Weg“ weiterlesen

Volksdorfer Zeitung – VZ 47 Juni / Juli 2020

Inhalt: 

Neue Siedlung – Die Nähe scheuen sie nicht, Krisenopfer – Diesmal kein Stadtteilfest, Jetzt starten sie wieder – vor der Villa, Gesungen und gesummt – Treffpunkt Weiße Rose, Es grün so grün – Bürger packen an, Wo gehe ich hin? – Ende der Schulzeit, Behutsam reinigen – Mahnmal achten, Locker werden? – Unverzagt weitermachen, Zukunft gestalten – Verkehrsberuhigung, Letzte Runde – Was läuft am Buchenkamp?, Über die Schmerzgrenze – Begegnungen, Film ab! – KORALLE öffnet seine Säle, Fast wie früher – Endlich wieder Sport, Der eine sucht – der andere hat – Viele Kleinanzeigen, Gedanken – Alle haben Masken auf, Die Polizei meldet – Überfall und Angriff, Prinzipien – Es sind doch nur Millimeter, Online Schach – Quarantäne-Liga, Unbürokratisch – Hilfestellung beim Kindergeld, Große Fußstapfen -Verabschiedung, Neulichs –  Zwischen Dämmerung und Nacht
 
 
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VOLKSDORFER  ZEITUNG

Wir erklären Nachbarschaft und geben Orientierung

Volksdorfer Zeitung – VZ 46 Mai 2020

Inhalt: 

Totholz – Ästhetischer Reiz, Wald ohne Bäume – Schon wieder Kahlschlag?, Angespült – Kunst in Zeiten von Corona, Schlangenartig – Das Ziel: einmal um die Horst, Erste Schritte – Es gibt Lösungen, Was machst Du gerade? – Eiskalte Verführer, Kunst auf der Bank – Heute mal ganz wenig Corona, Es muss weitergehen – Unterricht in Krisenzeiten, Autofrei – Ein Beschluss zur Unzeit?, Kunst virtuell – Es war einmal ein Lattenzaun, Die Vögel – Nein, es war keine Party, Wir sagen DANKE! – Kundentreue, Hallo Aldo – Füg hinzu, wenn du kannst, Wohlfühlqualität – Mehr Raum im Dorf, Brückenbauer – Von Volksdorf für die Welt, Lockerungen – Es geht wieder los, Trotz Umbau und Krise – Wochenmarkt läuft, Der eine sucht – der andere hat – Viele Kleinanzeigen, Kennen Sie Lichess? – Spiel mit Suchtpotential, Appell an Vermieter – Es geht ums Überleben, Neulichs – Die vermummte Zeit

 
 
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VOLKSDORFER  ZEITUNG

Wir erklären Nachbarschaft und geben Orientierung

Volksdorfer Zeitung – VZ 45 April 2020

Inhalt: 

Blick über den Zaun – Notplan für Goofy, Eine surreale Zeit – Warten auf bessere Tage, ÖKOlumne 8 – Wandel im Handel, Telemedizin – Von China lernen, Neue Praxis eröffnet – Mutiger Start in schwieriger Zeit, Lasst uns fair sein – Gesunde Struktur erhalten, Für Entdecker – Plätze, die nicht jeder kennt, Lesezeit – Es geht um den Nachttiger, #volksdorfhältzusammen – Starker lokaler Einzelhandel, Sonnabendnacht – Es ist ein seltsames Gefühl, Osterlauf – Hoffnung auf das nächste Jahr, Walddörfer SV – Gemeinsam sind wir stark, Zukunftssorgen – Kundentreue, Schutzschirm – Auch in Volksdorf aufgespannt, Das ewige Spiel – Eine geniale Ablenkung, Kita-Notdienst – Gefühl von Geborgenheit,  Der eine sucht / der andere hat  – Viele Kleinanzeigen, Lebensmut – Hilfe durch neue Medien, Herr Stockhecke … was fällt Ihnen ein?, Krisenbewältigung – Täglich frisch an die Tür, Neulichs im Dorf – Gang um den Pudding.

 
 
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VOLKSDORFER  ZEITUNG

Wir erklären Nachbarschaft und geben Orientierung

Volksdorf – Freiwilliges Soziales Jahr

Helfer gesucht


Wir suchen zum 1. August 2020 oder später Personen, die im Mobilen Sozialen Hilfsdienst arbeiten möchten. Die Betreuung unserer Senioren besteht je nach Wunsch darin, für sie einzukaufen, mit ihnen spazieren zu gehen, sie zum Arzt zu begleiten, ihnen vorzulesen und vieles mehr. Nach Möglichkeit sollten Sie im Besitz eines gültigen Führerscheins sein, um ältere Menschen mit unserem Kirchenbus zu Veranstaltungen der Gemeinde zu fahren. 

Wenn Sie an einer solchen Aufgabe interessiert sind, können Sie sich gerne unter Telefon 603 04 99 über Details informieren und einen Termin für eine Vorstellung verabreden.

Ihre schriftliche Bewerbung schicken Sie bitte an den Verein für Altenhilfe, Rockenhof 5, 22359 Hamburg. 

 

Volksdorf – „Über die Schmerzgrenze…“

Besichtigt wurde die „Operationsnarbe der Wiedervereinigung“

Mehr als 20 Jahre ist es her, die 1.000-km-Wanderung des Volksdorfers Wulf Denecke entlang der deutsch-deutschen „Schmerzgrenze“, die sich zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, zwischen Thüringen und Hessen und zwischen Bayern und Sachsen bzw. vom Priwall bei Travemünde im Norden bis zum „Dreiländereck“ zwischen Bayern, Sachsen und Tschechien im Südosten unserer Republik erstreckt. Besichtigt wurde die „Operationsnarbe der Wiedervereinigung“. „Volksdorf – „Über die Schmerzgrenze…““ weiterlesen

Volksdorf – Deutungen zur Teilbedeckung

Maskengedanken  

Wenn ich mal nach draußen gehe,
eine kleine Runde drehe,

fühlt sich alles noch so an,
dass ich es kaum glauben kann.

Alle haben Masken auf,
in der U-Bahn und beim Kauf.

Halten Abstand, geben Acht,
nur noch selten wird gelacht!

Mir ist neulich aufgefallen,
dass die Maske bei uns allen

dafür sorgt, dass keiner sieht,
wenn man eine Schnute zieht?

Allerdings ein Lächeln auch
ist beim Masken-Schutz –Gebrauch

ebenfalls nicht mehr zu sehen –
soll es jetzt so weitergehen?

Können wir am Ende alle
durch die Masken-Nutzpflicht–Falle

ganz was Neues plötzlich machen:
Etwa mit den Augen lachen?

Ist das nicht ein großes Glück,
was gelingt mit einem Blick?

Meinen Nachbarn hinter mir,
trotz einsfünfzig Abstand hier

zwinkernd zu verstehen geben,
dass dies eingeschränkte Leben

meine positive Sicht
auf die Menschen nicht zerbricht.

Sondern Mut mich dazu bringt,
die Distanz mich sogar zwingt,

auf ganz neuen Wegen nun,
meinen Teil hinzu zu tun.

Neugierig und mutig schauen,
sich ganz einfach mal was trauen,

herzlich mit ein wenig Schwung,
offen für Veränderung.

Ob mit Maske oder nicht,
macht ein freundliches Gesicht!

Nehmt das Leben einfach so,
seid trotz allem möglichst froh!

Strahlt auch, wenn es tragisch ist!
Zwinkert wo ihr euch sonst küsst!

Weist mit Positiv-Gedanken
andere in ihre Schranken.

Und zum Schluss schlag ich euch vor:
Maskengummi hinters Ohr,

über Nase, über Mund –
gebt gut Acht und bleibt gesund!

                                          von Petra Todt