Sasel: „Den Tätern auf der Spur – Lucille Eichengreen stellt die SS-Bewacher“

„80 Jahre Hamburger Curiohaus-Prozesse“

Jetzt beginnt die dreiteilige Folge „NS-Kriegsverbrechen in Wandsbek vor britischen Militärgerichten“.

Die erste dieser Veranstaltungen widmet sich anhand einer Präsentation dem Thema „Sasel Case: Den Tätern auf der Spur – Lucille Eichengreen stellt die SS-Bewacher“. Sie findet statt am Mittwoch, den 22. April, von 19 bis 21 Uhr, im Curiohaus, Rückgebäude Räume A/B/C, Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg. Der Zugang ist barrierefrei.

Lucille Eichenden, geborene Cecilie Landau, war Häftling im KZ Sasel. Nach ihrer Befreiung half sie den britischen Militärbehörden beim Ergreifen der KZ-Bewacher. Sie schrieb ihre Erinnerungen auf. Ihr Buch „Von Asche zum Leben“ ist neu aufgelegt. Das Kapitel über das Auffinden der Täterinnen und Täter steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung.

Ursula Wamser und Wilfried Weinke kannten Lucille Eichengreen und berichten im Gespräch mit Stefan Romey von Begegnungen mit ihr und dem Entstehen des Buches. Uwe Leps spricht über den Unternehmer Emil Bruhns, der im Sasel Case wegen Misshandlungen an jüdischen Frauen aus dem KZ Sasel, die bei der Trümmerbeseitigung und der Herstellung von Plattenhäusern eingesetzt waren, angeklagt war.

Weitere Termine: 

Mittwoch, den 20.Mai,  von 19 bis 21 Uhr, im Curiohaus: „Poppenbüttel Case – Schuld und Sühne

Montag, den 15.Juni, von 19 bis 21 Uhr, im Curiohaus: „Wandsbek Case – Ich habe nur Befehle ausgeführt“