Was läuft in Volksdorf?

Für HEUTE, Montag den 13.November 2017, hat die CDU zu einer Bürgerdiskussion in die Räucherkate eingeladen. Um 19:30 Uhr geht es los.

Thilo Kleibauer (CDU) geht es u.a. um folgende Themen:

Klarheit für Bürgerservice in Volksdorf gefordert

„Trotz des großen Protestes vor Ort will das Bezirksamt das Kundenzentrum Walddörfer Anfang 2018 schließen. Zum Ausgleich hatte die rot-grüne Koalition den Einsatz eines mobilen Bürgerservices in der neuen Volksdorfer Bücherhalle versprochen. Allerdings sind die Details dieser Ersatzlösung noch völlig unklar und die Überlegungen laut Senatsantworten noch gar nicht abgeschlossen.

Daher haben wir uns jetzt in der Bezirksversammlung für klare Mindeststandards eingesetzt und unter anderem gefordert, dass das mobile Kundenzentrum mindestens an zwei Wochentagen verfügbar ist, dass ein lückenloser Übergang stattfindet, dass die Öffnungstage spätestens im Dezember bekanntgegeben werden und dass die Bezirksversammlung künftig über alle Angebotsveränderungen beim Bürgerservice vorab informiert wird.
Es bleibt aus meiner Sicht völlig unverständlich, dass der Bezirk Wandsbek den traditionell dezentralen Bürgerservice vor Ort deutlich schwächt. Aber gerade daher werden wir sehr aufmerksam verfolgen, wie es mit der versprochenen mobilen Lösung weitergeht, die insbesondere für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen verlässlich Bestand haben muss.

Neues vom Buchenkamp

In einer aktuellen Mitteilung hat das Bezirksamt jetzt mitgeteilt, dass ein Teil der Flächen am Ferck’schen Hof nun an einen Bauträger aus Henstedt-Ulzburg weiterverkauft wurde. Der neue Grundeigentümer soll demnach auch die Kosten für Bebauungsplanverfahren und Gutachten übernehmen. Diese Nachricht erhöht kaum die Transparenz und das Vertrauen in die Abläufe der Planungen und Verhandlungen an dieser Stelle. Ich habe daher zum aktuellen Planungsstand eine erneute Kleine Anfrage eingereicht, deren Antwort noch nicht vorliegt“.

Volksdorfer Zeitung – November 2017

Inhalt: 

8. Kulturmeile Volksdorf, Volksdorfer Blues Festival, St. Gabriel – Moratorium bis Ende Juni 2018 verlängert, Brutaler Raubüberfall in Volksdorf, Kunstspuren, „Hier spricht die Kate“, Neuer Stadtteilpolizist, Schmiedekurs im Museumsdorf, Was tun, wenn Opa tüdelig wird?, „Der eine sucht – der andere hat“:  Viele private Kleinanzeigen und jede Menge mehr.

 

 

 

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VOLKSDORFER  ZEITUNG

Wir erklären Nachbarschaft und geben Orientierung

Ab Sonntag: WINTERZEIT !

Eine Stunde länger schlafen

Wie von Geisterhand laufen die Zeiger der automatischen Uhren am 29.Oktober – in der Nacht von Samstag auf Sonntag – um 03:00 Uhr rückwärts und schwupps ist es erst 02:00 Uhr nachts.

Das bedeutet: In dieser Nacht bekommen wir eine Stunde Schlaf geschenkt. Aber: Künftig wird es eine Stunde früher dunkel.

JAZZTERDAYS – in VOLKSDORF

Jazz-Revue mit Lesung, Live-Musik, Sounds und Projektionen

Eine wunderbare Sängerin (San Glaser), ein brillianter Erzähler (Sascha Rotermund), das Who’s Who der Hamburger Jazzszene – all das verbindet sich auf der Bühne zu einer Zeitreise zum Sehnsuchtsort und den Ikonen des Jazz … mit emotionalen, spannenden und rührenden Geschichten und den großen Songs der Jazzmusik.

SONNTAG, 29. Oktober – um 19.30 Uhr – in der KORALLE

Eintritt 22,- Euro, im Vvk 19,- Euro

Volksdorf – Betrug an Senioren

Zeugenaufruf nach flüchtigem Mittäter

 Tatzeit: 12.Oktober   –   Tatort: Volksdorf 

Beamte des Polzeikommissariats 35 nahmen am Donnerstagnachmittag zwei Männer (42, 66) vorläufig fest, nachdem diese versucht haben, einen 80-Jährigen durch den Verkauf angeblich „hochwertiger Teppiche“ zu betrügen. Die zwei Männer erschienen an der Wohnanschrift des 80-jährigen und offerierten für eine Zahlung von 12.000,- Euro die Überlassung von zwei angeblich „hochwertigen“ Teppichen.

Der Senior erklärte sich bereit, das Geld zusammen mit den vermeintlichen Teppichhändlern von seiner Bank, Im alten Dorfe, abzuheben. Während die mutmaßlichen Betrüger vor der Bank warteten, informierte der misstrauisch gewordene 49-jährige Filialleiter die Polizei. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten beide Tatverdächtige, welche vor der Bank in einem Daimler Chrysler CLS 500 mit einem bislang unbekannten Mittäter auf die Geldübergabe warteten, vorläufig festnehmen.

Der in Richtung Bahnhof Volksdorf flüchtige Mittäter wurde wie folgt beschrieben: –           männlich – schwarze Haare – dunkler Hauttyp – schlanke Figur – mittlere Körpergröße –       auffälliger Bart – schwarze Jacke und Hose –  er führte einen Rucksack mit sich. Eine Sofortfahndung mit sechs Funkstreifenwagen führte jedoch nicht zur Ergreifung des Mittäters. Zeugen, die Hinweise auf den flüchtigen Mittäter geben können oder verdächtige Beobachtungen im Umfeld der Straße Im Alten Dorfe gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Hinweisnummer 040/ 4286-56789 zu melden.

Die zwei festgenommenen Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Haftrichter zugeführt. Bei dem 66-Jährigen handelt es sich um einen deutschen Staatsbürger, die Staatsangehörigkeit des 42-Jährigen ist ungeklärt. Der Mercedes Chrysler CLS500 wurde sichergestellt. Die Ermittlungen des für die Region zuständigen Landeskriminalamts für Trickbetrug (LKA 433) dauern an.

Die Polizei Hamburg empfiehlt beim Angebot von vermeintlich hochwertiger Ware:

Kaufen oder unterschreiben Sie niemals etwas an der Haustür

Die angebotenen Gegenstände (z.B. Teppiche, Besteck, Schmuck etc.) sind meist nur geringwertig oder gar wertlos

Lassen Sie unaufgefordert kommende „Vertreter“ oder „Verkäufer“ nicht in Ihre Wohnung

Rufen Sie beim kleinsten Betrugsverdacht die Polizeinotrufnummer 110

 

Restmülltonnen verkleinern, Gebühren sparen

Die Abfallentsorgung durch die Stadtreinigung Hamburg wird für die Haushalte gebühren- freundlicher und in bestimmten Fällen günstiger.

Das geht aus einer Entscheidung hervor, die der Hamburger Senat heute zur so genannten Abfallbehälternutzungsverordnung getroffen hat.

 

Sinn der Änderung ist es, Anreize für Privathaushalte zu schaffen, Wertstoffe verstärkt getrennt zu sammeln. Dies geschieht durch die Reduzierung des Restmüllbehälter-Volumens (schwarze Tonne) und eine entspre­chende Verringerung der Gebühren.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Das geringste mögliche Volumen der schwarzen Tonne wird von 30 Liter auf 15 Liter pro Woche und Haushalt gesenkt.
  • Haushalte, die den Müll sehr gut trennen und somit wenig Abfall produzieren und auch Ein-Perso­nen-Haushalte werden damit durch eine geringere Gebühr belohnt. Für Einzelhausbewohner wird dieses Mindestvolumen durch eine 4-wöchige Leerung einer 60-Liter-Tonne möglich (60:4=15 Liter). Je nach Größe der Mülltonnen können damit etwa 2 bis 3 Euro pro Haushalt und Mo­nat gespart werden.
  •  Wenn Sie eine 14-tägige Müllabfuhr vereinbart haben, vermindert sich die Müllgebühr generell um ca. 8 Prozent.

Altbaugrundstücke, in denen es aus Platzmangel keine Restmülltonnen geben kann, können jetzt leichter entsorgt werden, da auch weiter entfernt liegende Grundstücke einbezogen werden dür­fen. Dies erweitert die Möglichkeiten, Lösungen für die Abschaffung der „Rosa Säcke“ zu finden und damit die Sauberkeit der Stadt zu verbessern.

Bitte etwas Herbstlaub liegen lassen

Jetzt im Herbst wirbeln bunt gefärbte Blätter durch die Luft und bedecken Rasenflächen, Blumenbeete und Bürgersteige. Zur Beseitigung des Herbstlaubes kommen oft Laubsauger und Laubbläser  zum Einsatz. Für den Sog werden Luftgeschwindigkeiten bis zu 160 Stundenkilometern und Saugleistungen von etwa zehn Kubikmeter pro Minute erzeugt. Mit den Geräten kann das Laub bis in den letzten Winkel des Gartens beseitigt werden. Für tierische Gartenbewohner wird das zum Problem.

„Kleinlebewesen, die den Boden und die Krautschicht bewohnen, werden durch Laubbläser und Laubsauer gefährdet. Käfer, Spinnen, Tausendfüßer, Asseln und Amphibien können sich kaum dem Turbo-Blas- bzw. Saugstrom widersetzen“, erklärt Marco Sommerfeld vom NABU. Laubsauger verletzen die größeren und verschlingen die kleinen Tiere bis hin zu Fröschen und Molchen. Bei Laubsauggeräten mit Häckselfunktion werden sie meist im gleichen Arbeitsgang zerstückelt. Auch für Kleinsäuger ohne Fluchtverhalten, wie Igel und ihre Jungen, sind diese modernen Geräte lebensbedrohlich. Deshalb appelliert der NABU Hamburg, besser auf Laubsauger zu verzichten und lieber zu Besen und Rechen zu greifen oder das Laub insbesondere unter Sträuchern und Bäumen liegen zu lassen. Diese wilden Ecken werden unter anderem von Igeln gerne angenommen. Die stacheligen Gesellen beginnen jetzt mit der Suche nach einem Platz für den Winterschlaf und nutzen Laub- und Reisighaufen als Schutz vor der kalten Jahreszeit, ebenso wie viele Kleinlebewesen, die sich dorthin zurückziehen. Zusätzlich bieten die Laubhaufen für viele Vogelarten im Winter ideale Nahrungsflächen. Etwa Amseln finden hier ausreichend Futter.
Fotos: „NABU / B. Kunz“ (Igel) und „NABU / H. Mletzko“ (Amsel) 

 

Kulturkreis in der Villa

Dienstag, 10.Oktober, um 19.30 Uhr
„Einstein – seine missverstandenen Erfolge“ 

Dr. Marc Wenskat, Physiker am DESY in Hamburg: Einblick in das packende Leben des Albert Einstein, in den hartnäckigen Kampf eines großen Genies.

Jeder kennt Einstein als großen Kosmologen, als Herrscher über den Urknall und die Schwarzen Löcher. Aber was ist mit seinen Irrtümern, verlorenen Kämpfen und Misserfolgen? Welche davon waren, rückblickend betrachtet, doch nicht vergebens?

Eintritt:  12 €, ermäßigt 10 €, jetzt im Vorverkauf in der Buchhandlung I. v. Behr. Restkarten an der Abendkasse: 14 €, ermäßigt 12 €.  Der Vorverkauf endet am 9.Oktober!

 

Montag, 16.Oktober, um 18.30-20.00 Uhr:

„Volksdorf offline“:

Städtisches Bauen im Spannungsfeld zwischen Ökonomie, Ökologie, Ästhetik und Sozialem.


Die großen Städte, insbesondere auch Hamburg, müssen immer mehr Menschen aufnehmen. Wir haben einen enormen Zuzug aus ländlichen Regionen, eine Konzentration von Arbeitsplätzen in Metropolen und sicherlich auch künftig Menschen, die auf der Flucht sind und denen wir Schutz bieten müssen. Die städtischen Flächen sind aber begrenzt, und es gibt teilweise strenge Anfor- derungen an Bauvorhaben, auch aus Sicht des Umwelt- und Naturschutzes.
Wie muss und kann eine Kommune mit diesem Thema umgehen? Das möchten wir diskutieren mit Peter Pape, der nicht nur Vorsitzender der Bezirksversammlung in Wandsbek ist, sondern auch Vorsitzender des Planungsausschusses war.

Kostenbeitrag: 5 Euro (Schüler/innen und Studierende frei). 

Der Vorverkauf für „Volksdorf offline“ findet von Dienstag bis Sonntag – nur am Tresen im Wiener Cafe- statt. Restkarten an der Abendkasse.

Beide Veranstaltungen finden in der Ohlendorff`schen Villa statt, Im Alten Dorfe 28 .