Volksdorf – Betrug an Senioren

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Zeugenaufruf nach flüchtigem Mittäter

 Tatzeit: 12.Oktober   –   Tatort: Volksdorf 

Beamte des Polzeikommissariats 35 nahmen am Donnerstagnachmittag zwei Männer (42, 66) vorläufig fest, nachdem diese versucht haben, einen 80-Jährigen durch den Verkauf angeblich „hochwertiger Teppiche“ zu betrügen. Die zwei Männer erschienen an der Wohnanschrift des 80-jährigen und offerierten für eine Zahlung von 12.000,- Euro die Überlassung von zwei angeblich „hochwertigen“ Teppichen.

Der Senior erklärte sich bereit, das Geld zusammen mit den vermeintlichen Teppichhändlern von seiner Bank, Im alten Dorfe, abzuheben. Während die mutmaßlichen Betrüger vor der Bank warteten, informierte der misstrauisch gewordene 49-jährige Filialleiter die Polizei. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten beide Tatverdächtige, welche vor der Bank in einem Daimler Chrysler CLS 500 mit einem bislang unbekannten Mittäter auf die Geldübergabe warteten, vorläufig festnehmen.

Der in Richtung Bahnhof Volksdorf flüchtige Mittäter wurde wie folgt beschrieben: –           männlich – schwarze Haare – dunkler Hauttyp – schlanke Figur – mittlere Körpergröße –       auffälliger Bart – schwarze Jacke und Hose –  er führte einen Rucksack mit sich. Eine Sofortfahndung mit sechs Funkstreifenwagen führte jedoch nicht zur Ergreifung des Mittäters. Zeugen, die Hinweise auf den flüchtigen Mittäter geben können oder verdächtige Beobachtungen im Umfeld der Straße Im Alten Dorfe gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Hinweisnummer 040/ 4286-56789 zu melden.

Die zwei festgenommenen Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Haftrichter zugeführt. Bei dem 66-Jährigen handelt es sich um einen deutschen Staatsbürger, die Staatsangehörigkeit des 42-Jährigen ist ungeklärt. Der Mercedes Chrysler CLS500 wurde sichergestellt. Die Ermittlungen des für die Region zuständigen Landeskriminalamts für Trickbetrug (LKA 433) dauern an.

Die Polizei Hamburg empfiehlt beim Angebot von vermeintlich hochwertiger Ware:

Kaufen oder unterschreiben Sie niemals etwas an der Haustür

Die angebotenen Gegenstände (z.B. Teppiche, Besteck, Schmuck etc.) sind meist nur geringwertig oder gar wertlos

Lassen Sie unaufgefordert kommende „Vertreter“ oder „Verkäufer“ nicht in Ihre Wohnung

Rufen Sie beim kleinsten Betrugsverdacht die Polizeinotrufnummer 110

 

Mit Märchen Trauernde begleiten

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Märchen sind – wie alle Kunst –  ein Versuch, Erfahrungen in Geschichten zu verdichten. Und während Vieles die Welt oft skeptisch, pessimistisch oder resigniert deutet, erzählen Märchen zumeist vom guten Ende und geben so Anlass zur Hoffnung.

Das Malteser Hospiz-Zentrum „Bruder Gerhard“ und Diakonie-Hospiz Volksdorf laden  ein zu einer gemeinsamen Veranstaltung im Rahmen der Hamburger Hospizwoche:

Am Dienstag, den 17. Oktober, wird Dr. Heinrich Dickerhoff ausgewählte Märchen im Konventsaal an der Kirche am Rockenhof, vortragen und über die Möglichkeit sprechen, mit Märchen Trauernde zu begleiten. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr). Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. 

Märchen sind weder Patentrezepte noch Allheilmittel. Gleichwohl können Märchen dazu einladen, eigene Trauer-Erfahrungen neu anzuschauen und manchmal auch Sinn-Reserven aufzuspüren, die in uns verborgen sind. Dieses wird an diesem Abend anhand praktischer Beispiele vorgestellt.

Dr. Heinrich Dickerhoff ist seit 25 Jahren Märchenerzähler und war bis 2012 Präsident der Europäischen Märchengesellschaft. Der Pädagogische Direktor der Katholischen Akademie Stapelfeld/Cloppenburg hat auch ein Buch zu Märchen in der Sterbe- und Trauerbegleitung geschrieben.

Bitte etwas Herbstlaub liegen lassen

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Jetzt im Herbst wirbeln bunt gefärbte Blätter durch die Luft und bedecken Rasenflächen, Blumenbeete und Bürgersteige. Zur Beseitigung des Herbstlaubes kommen oft Laubsauger und Laubbläser  zum Einsatz. Für den Sog werden Luftgeschwindigkeiten bis zu 160 Stundenkilometern und Saugleistungen von etwa zehn Kubikmeter pro Minute erzeugt. Mit den Geräten kann das Laub bis in den letzten Winkel des Gartens beseitigt werden. Für tierische Gartenbewohner wird das zum Problem.

„Kleinlebewesen, die den Boden und die Krautschicht bewohnen, werden durch Laubbläser und Laubsauer gefährdet. Käfer, Spinnen, Tausendfüßer, Asseln und Amphibien können sich kaum dem Turbo-Blas- bzw. Saugstrom widersetzen“, erklärt Marco Sommerfeld vom NABU. Laubsauger verletzen die größeren und verschlingen die kleinen Tiere bis hin zu Fröschen und Molchen. Bei Laubsauggeräten mit Häckselfunktion werden sie meist im gleichen Arbeitsgang zerstückelt. Auch für Kleinsäuger ohne Fluchtverhalten, wie Igel und ihre Jungen, sind diese modernen Geräte lebensbedrohlich. Deshalb appelliert der NABU Hamburg, besser auf Laubsauger zu verzichten und lieber zu Besen und Rechen zu greifen oder das Laub insbesondere unter Sträuchern und Bäumen liegen zu lassen. Diese wilden Ecken werden unter anderem von Igeln gerne angenommen. Die stacheligen Gesellen beginnen jetzt mit der Suche nach einem Platz für den Winterschlaf und nutzen Laub- und Reisighaufen als Schutz vor der kalten Jahreszeit, ebenso wie viele Kleinlebewesen, die sich dorthin zurückziehen. Zusätzlich bieten die Laubhaufen für viele Vogelarten im Winter ideale Nahrungsflächen. Etwa Amseln finden hier ausreichend Futter.
Fotos: „NABU / B. Kunz“ (Igel) und „NABU / H. Mletzko“ (Amsel) 

 

Volksdorfer Zeitung – Oktober 2017

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Inhalt: 

Neues vom Buchenkamp, Volksdorfer Blues Festival, St. Gabriel muss erhalten bleiben, Viel Platt (und vieles mehr) in der KunstKate, Nachruf auf Karin Hertz, Jubiläumsball beim WSV, 150 Schüler proben im WDG für das ELBE-Projekt, Der eine sucht – der andere hat:  Viele private Kleinanzeigen und jede Menge mehr.

 

Bitte auf den

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VOLKSDORFER  ZEITUNG

Wir erklären Nachbarschaft und geben Orientierung

„new taste of blues“ 

Bild

Nach Karlaut und Hannes Bauer kommt nun schon ein dritter Gitarrist des Panikorchester in die beschaulichen Walddörfer:

KIERAN HILBERT & FRIENDS

„new taste of blues“ 

KIRI wie er liebevoll von seinen Freunden und Fans gerufen wird rockte mit 13 Jahren bereits den Hamburger KIEZ. Seine Eltern gaben ihm den Namen Kieran, benannt nach Kieran White von STEAMHAMMER (Juniors Wailing). 


Im legendären Tropical Brasil lernte er von dem Barbesitzer Harry aus Jamaica und dem Hausgitarristen Pete Louis den Blues. Begegnungen mit Johnny Winter, Stevie Ray Vaughen wurden zu einflussreichen Begegnungen. Kiri stand bei mehreren Konzerten von Rainer Bauman in der ersten Reihe. Er
 lernte sein Handwerk durch hören von Chess Records (Willi Dixon und CO). Der einzige Gitarrenguru, den er akzeptierte, war Karl Allaut.

Als Udo Lindenberg Kieran Gitarre spielen sah und hörte (damals im Bierdorf Pöseldorf) nahm er ihn sogleich mit auf die legendäre „Feuerlandrevue“. Bei den Proben im Schillertheater sagte Udos Tourneepartner FRITZ RAU: „Kiri, Du wirst der deutsche Clapton“.  Er wurde Mitglied des Panikorchesters und vertrat von 1987 – 1993 Hannes Bauer. Sein letztes Solo spielte Kiri in Münster mit Udo Lindenberg auf einer Party in der „Jovel Musikhall“, die damals Udos Bassist aufgebaut hatte. Steffi ist bis heute ein wichtiger Wegbegleiter. 1993 verließ Kiri das Showbusiness, ging nach Indien, wo er bei Mutter Theresa im Hospiz arbeitete. Dort wollte er Sitar lernen. Sein Guruji Kushal Das sagte zu ihm: „Kiri, geh lieber zurück nach Deutschland und spiel deine Gitarre“. Auf seiner inneren Suche studierte Kiri Theologie & Philosophie. Nach einer Orientierungsphase ist er in Deutschland angekommen und wieder Zuhause.

Heute ist Kiri als Pflegefachkraft in der Altenpflege tätig. Er ist mit seiner Gitarre häufig als Gast geladen und mit seiner Band „Kieran Hilbert & Friends“ auf den Bühnen unterwegs. Musik ist für Ihn Kunst und Herzensangelegenheit.
2016 rief Lindenberg Kiri an und bat ihn einige Solos auf seiner Platte „STÄRKER ALS DIE ZEIT ein zu spielen“. 
2017 schenkte Udo Kiri seine Gitarre, eine „Blue Paisley Telecaster Custom Shop“ in blau. Er nennt sie liebevoll „BLUDO“.
Mit dieser Gitarre und seiner neuen Band „Kieran Hilbert & Friends“ (aus Münster) will er sich 2018 auf den Weg machen nach Memphis Tennessee. Kiri & Freunde wollen dort Songs in den „Sun Records Studios“ aufnehmen.

„NEW TASTE OF BLUES“ geht auch in der oft verstaubten Blues-Szene unpopuläre Wege.  Die Message :„Wo auch immer du bist, spiel den Blues mit Herzblut“.

Freitag, 20.Oktober um 21:00 im Club Riff

Bürgerhaus ‚Koralle‘ – Kattjahren 1a

Ticketpreis €10,-

Restmülltonnen verkleinern, Gebühren sparen

Die Abfallentsorgung durch die Stadtreinigung Hamburg wird für die Haushalte gebühren- freundlicher und in bestimmten Fällen günstiger.

Das geht aus einer Entscheidung hervor, die der Hamburger Senat heute zur so genannten Abfallbehälternutzungsverordnung getroffen hat.

 

Sinn der Änderung ist es, Anreize für Privathaushalte zu schaffen, Wertstoffe verstärkt getrennt zu sammeln. Dies geschieht durch die Reduzierung des Restmüllbehälter-Volumens (schwarze Tonne) und eine entspre­chende Verringerung der Gebühren.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Das geringste mögliche Volumen der schwarzen Tonne wird von 30 Liter auf 15 Liter pro Woche und Haushalt gesenkt.
  • Haushalte, die den Müll sehr gut trennen und somit wenig Abfall produzieren und auch Ein-Perso­nen-Haushalte werden damit durch eine geringere Gebühr belohnt. Für Einzelhausbewohner wird dieses Mindestvolumen durch eine 4-wöchige Leerung einer 60-Liter-Tonne möglich (60:4=15 Liter). Je nach Größe der Mülltonnen können damit etwa 2 bis 3 Euro pro Haushalt und Mo­nat gespart werden.
  •  Wenn Sie eine 14-tägige Müllabfuhr vereinbart haben, vermindert sich die Müllgebühr generell um ca. 8 Prozent.

Altbaugrundstücke, in denen es aus Platzmangel keine Restmülltonnen geben kann, können jetzt leichter entsorgt werden, da auch weiter entfernt liegende Grundstücke einbezogen werden dür­fen. Dies erweitert die Möglichkeiten, Lösungen für die Abschaffung der „Rosa Säcke“ zu finden und damit die Sauberkeit der Stadt zu verbessern.

Vor dem Aussteigen bitte rechtzeitig an die Tür gehen.

Blütezeit der Wohldorfer Kleinbahn

„Vor dem Aussteigen bitte rechtzeitig an die Tür gehen. Man halte sich an den Handgriffen fest.“ (Hinweisschild in einem Wagen der Kleinbahn)

Erholung im Grünen, ein feines Picknick, gepflegte Speisen im Waldrestaurant: Die Hamburger fahren Anfang des 20. Jahrhundert gern raus aus ihrer Stadt. Von Altrahlstedt aus bringt sie ab 1904 eine elektrische Kleinbahn zunächst bis nach Volksdorf, ab 1907 bis nach Wohldorf. Die Reisenden sitzen dabei zum Teil in Doppelstockwagen, deren Bauart vom Jugendstil beeinflusst ist. Die Wagen bauen unter anderem die Waggonfabriken Falkenried in Eppendorf und W.C.F. Busch in Eimsbüttel. Außerdem wird die Bahn mit ihrer Oberleitung auch für den Gütertransport von den Dörfern in die Stadt und zurück genutzt. In Wohldorf entsteht ein großer Endbahnhof mit Güterabfertigung, einer großen Wagenhalle und einer Rangiergleisanlage – ein in Vergessenheit geratenes Stück Hamburger Geschichte.

Mit der Kleinbahn in die ländliche Idylle

 Bitte Foto anklicken

Kulturkreis in der Villa

Dienstag, 10.Oktober, um 19.30 Uhr
„Einstein – seine missverstandenen Erfolge“ 

Dr. Marc Wenskat, Physiker am DESY in Hamburg: Einblick in das packende Leben des Albert Einstein, in den hartnäckigen Kampf eines großen Genies.

Jeder kennt Einstein als großen Kosmologen, als Herrscher über den Urknall und die Schwarzen Löcher. Aber was ist mit seinen Irrtümern, verlorenen Kämpfen und Misserfolgen? Welche davon waren, rückblickend betrachtet, doch nicht vergebens?

Eintritt:  12 €, ermäßigt 10 €, jetzt im Vorverkauf in der Buchhandlung I. v. Behr. Restkarten an der Abendkasse: 14 €, ermäßigt 12 €.  Der Vorverkauf endet am 9.Oktober!

 

Montag, 16.Oktober, um 18.30-20.00 Uhr:

„Volksdorf offline“:

Städtisches Bauen im Spannungsfeld zwischen Ökonomie, Ökologie, Ästhetik und Sozialem.


Die großen Städte, insbesondere auch Hamburg, müssen immer mehr Menschen aufnehmen. Wir haben einen enormen Zuzug aus ländlichen Regionen, eine Konzentration von Arbeitsplätzen in Metropolen und sicherlich auch künftig Menschen, die auf der Flucht sind und denen wir Schutz bieten müssen. Die städtischen Flächen sind aber begrenzt, und es gibt teilweise strenge Anfor- derungen an Bauvorhaben, auch aus Sicht des Umwelt- und Naturschutzes.
Wie muss und kann eine Kommune mit diesem Thema umgehen? Das möchten wir diskutieren mit Peter Pape, der nicht nur Vorsitzender der Bezirksversammlung in Wandsbek ist, sondern auch Vorsitzender des Planungsausschusses war.

Kostenbeitrag: 5 Euro (Schüler/innen und Studierende frei). 

Der Vorverkauf für „Volksdorf offline“ findet von Dienstag bis Sonntag – nur am Tresen im Wiener Cafe- statt. Restkarten an der Abendkasse.

Beide Veranstaltungen finden in der Ohlendorff`schen Villa statt, Im Alten Dorfe 28 .

 

Otto tromboni – Konzert mit Werken für 4 – 8 Posaunen

Das Posaunenoktett „Otto Tromboni“ wird am 8. Oktober 2017 um 18.00 Uhr unter der Leitung des Wandsbeker Kirchenmusikers Andreas Fabienke in der Kirche am Rockenhof gastieren.

Werke aus der Barockzeit bis zur Moderne werden von Alt-, Tenor-, Bass- und Kontrabassposaune dargeboten.

Das Ensemble besteht aus Musikhochschulstudenten und semiprofessionellen Posaunisten.

Der Eintritt zu diesem Konzert beträgt 10 €, ermäßigt 7 €.